Für Tierfreunde im besten Alter

Zoo Wuppertal soll Schimpansen nicht mehr halten

Das Schimpansengehege im Zoo Wuppertal - traurig. Foto: (c) PETA

Das Schimpansengehege im Zoo Wuppertal – traurig. Foto: (c) PETA

Die beiden Affen Epulu und Kitoto leben noch immer im Zoo Wuppertal in ihrem Betongefängnis, dieses stammt aus den 70er Jahren und ist ein trostloser Anbick. Nicht ohne Grund nennt PETA Deutschland e.v. diesen Zoo den „Zoo WupperQUAL“.

Andere Zoos gehen mit gutem Beispiel voran, so wird der Allwetterzoo Münster seine Schimpansenhaltung abschaffen, wenn in wenigen Wochen die neuen Tierschutzrichtlinien für Zoos veröffentlicht werden. Aufgrund neuer Erkenntnisse in der Verhaltensbiologie weiß man, dass Menschenaffen wesentlich mehr Platz benötigen als bisher bekannt. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. begrüßt die Maßnahme von Zoodirektor Jörg Adler und fordert den Wuppertaler Zoodirektor Dr. Arne Lawrenz auf, endlich die tierquälerische Haltung der Schimpansen Epulu und Kitoto im Zoo Wuppertal aufzugeben. Denn das Gehege in Wuppertal ist deutlich kleiner als im Münsteraner Zoo. Epulu und Kitoto leben ausschließlich in einem bunkerähnlichen Raum aus Beton und ohne Außengehege. Selbst die veralteten Zoorichtlinien von 1996 werden in Wuppertal nicht eingehalten. Da sich Dr. Lawrenz nicht gesprächsbereit zeigt, setzt sich PETA nun mit den zuständigen Behörden in Verbindung, um den Tierschutz im Zoo Wuppertal durchzusetzen.

„Münster geht den richtigen Weg zum Wohl der Menschenaffen, nur in Wuppertal hält man stur an der Haltung aus den 1970er Jahren fest“, so Diplom-Zoologe Peter Höffken, Wildtierexperte bei PETA. „Das Schimpansengehege in Wuppertal ist viel kleiner als das in Münster, deshalb muss Wuppertal sofort handeln und Epulu und Kitoto in eine geeignete Einrichtung abgeben.“

Im Zoo Wuppertal sind die Haltungsbedingungen derart schlecht, dass sogar die behördlichen Mindestanforderungen unterschritten werden und der renommierte Primatenforscher Prof. Dr. Sommer von einer „Schande für Wuppertal“ spricht. Auf der PETA-Internetseite können sich Tierfreunde ein Video über die tristen Lebensbedingungen der Wuppertaler Schimpansen anschauen, an einem Aktionsaufruf an die Zoo-Verantwortlichen teilnehmen und Expertenmeinungen sowie weitere Hintergrundinformationen abrufen. In einem Vergleich des Wissenschaftsmagazins „National Geographic“ hatten die Haltungsbedingungen für die Schimpansen im Zoo Wuppertal im Juni 2012 besonders schlecht abgeschnitten.

Weitere Informationen:
PETA.de/SchimpansenWuppertal

(c) PETA

(c) PETA

 

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen