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Wunderbare Tiere: Mäuse

Wunderbare Tiere: Mäuse

Mäuse haben Rechte! PETA50Plus zeigt auf, was Mäuse für tolle Tiere sind und warum wir sie beschützen müssen.

Wunderbare Tiere: Mäuse sind komplexe, einzigartige Lebewesen und in der Lage, eine ganze Reihe an Emotionen zu empfinden. Die hochgradig sozialen Tiere kommunizieren miteinander über Hochfrequenzlaute, die vom menschlichen Ohr nicht wahrnehmbar sind. Männliche Mäuse werben um ihre weiblichen Artgenossen mit schrillen Liebesliedern. Weibliche Mäuse verteidigen ihr Nest und ihre Jungen um jeden Preis. Zudem sehen sie entzückend aus!

Mäuse empfinden Zuneigung zueinander, lieben ihre Familien und entwickeln häufig auch eine Beziehung zu ihrem Menschen. Sie sind genauso intelligent wie Hunde und lernen von Natur aus gerne und verstehen bestimmte Konzepte. Sie können sogar ihren Namen wiedererkennen und reagieren auf Zuruf.

Mäuse müssen viel Leid ertragen….

Leider werden alleine in den Deutschland jedes Jahr Millionen dieser sanftmütigen Tiere in Experimenten getötet. In Deutschland können wir sagen, dass circa alle 3 Sekunden ein Tier in einem Labor – zumeist qualvoll – verstirbt. (Diese Zahl betrifft Mäuse, Ratten, Hunde und andere Lebewesen.)

PETAs Einsatz für die Rechte von Mäusen

Weitere Millionen Mäuse leiden und sterben Jahr für Jahr im sogenannten Heimtierhandel oder fallen grausamen Methoden der „Schädlingsbekämpfung“ zum Opfer, wie z.B. Klebefallen. Wir von PETA unternehmen alles in unserer Macht stehende, um die Grausamkeiten gegenüber Mäusen zu stoppen.

Mithilfe der Abteilung für gesetzlich vorgeschriebene Experimente konnte PETA USA hunderttausende Mäuse vor Schmerz und Leid in tödlichen Toxizitätstests bewahren. Die Kampagne „Beauty Without Bunnies“ rettete unzähligen Mäusen das Leben, die sonst von Kosmetikfirmen zu Versuchen eingesetzt würden. Doch auch Unternehmen in anderen Bereichen konnte PETA überzeugen, keine Tierversuche mehr durchzuführen.

Nachdem PETA USA aufgedeckt hatte, dass führende Getränkehersteller grausame und unnötige Versuche finanzierten, um so Aussagen zu von ihren Produkten verursachten gesundheitlichen Auswirkungen tätigen zu können, überzeugte PETA USA diese Unternehmen, Tierversuche aufzugeben. So zahlte das Unternehmen „POM Wonderful“ Experimentatoren dafür, bei Mäusen Hirnschäden zu verursachen; PepsiCo – der Mutterkonzern von Marken wie Pepsi-Cola, Tropicana und Gatorade – und seine Partner finanzierten Experimente, in denen Mäusen Tumore implantiert wurden. Und Ocean Sprayhad zahlte für Versuche, in denen Mäusen Magengeschwüre und Hirnverletzungen versucht wurden. Doch Dank der Überzeugungsarbeit von PETA, darunter Briefe und Anrufe unserer Mitglieder, stimmten diese Firmen zu, alle Tierversuche einzustellen.

Und nur wenige Tage nach einem Treffen zwischen leitenden Mitarbeitern von Lipton und Vertretern von PETA und unserer internationalen Büros, erklärte Unilever – Liptons Dachkonzern – für seine Teeprodukte keine Tierversuche mehr durchzuführen. Zuvor hatte Lipton Experimentatoren dafür bezahlt, Mäusen verschiedenen Krankheiten auszusetzen, ihnen dann die Inhaltsstoffe von Tee zu verabreichen und sie schlussendlich mittels schmerzhafter Methoden wie das Abtrennen des Kopfes oder Genickbruch zu töten.

PETA arbeitet zudem unerlässlich an der Abschaffung von Klebefallen . Hierbei handelt es sich um eine der grausamsten Tötungsmethoden, da die Fallen schwere Verletzungen verursachen, z.B. gebrochene Knochen und abgerissene Hautstellen. Außerdem versetzen sie Mäuse und andere Kleintiere in unvorstellbare Panik, wenn die Tiere in den Fallen um ihr Leben kämpfen, bevor sie aus Angst, an Dehydrierung oder Blutverlust sterben oder ersticken. In Deutschland dürfen diese nicht mehr an Privatmenschen verkauft werden, doch durch sogenannte Kammerjäger kommen sie noch immer zum Einsatz.

Zudem werden jährlich tausende Mäuse als „Spielgefährten“ für zumeist Kinder verkauft. Keine gute Idee! Diese Mäuse fristen ihr Leben häufig in einem kleinen Käfig – das hat kein Tier verdient. PETA klärt die Menschen auf, um ein solches Schicksal für immer mehr Mäuse zu verhindern.

Von der kleinsten Maus bis zum größten Elefanten: PETA setzt sich für das Leben aller Tiere ein. Und mit Ihrer Unterstützung können wir Erfolge feiern.

Was Sie tun können

Sehen Sie Mäuse als das, was sie sind: Niedliche kleine Tiere, die niemandem etwas tun. Kaufen Sie Kosmetik und andere Produkte, die nicht an Tieren getestet wurde. Sie haben eine Maus im Haus? Stellen Sie einen Lebendfalle auf und bringen Sie die Maus zum nächsten Feld, um sie in die Freiheit gehen zu lassen. Bringen Sie Kindern bei, dass Mäuse tolle Tiere sind, die Gefühle haben, im Familienverbund leben und die einfach in Ruhe ihr Sein erleben möchten. Achten Sie Mäuse ebenso wie andere Tiere – sie haben es verdient.