Für Tierfreunde im besten Alter

Wie man seriösen Tierschutz aus dem Ausland erkennt

Wie man seriösen Tierschutz aus dem Ausland erkennt

Jeder Hund hat ein gutes Leben verdient! Aber schwarze Schafe, die Hundehandel betreiben soll man nicht unterstützen. PETA50Plus informiert über Auslandstierschutz, der Unterstützung verdient hat.

Wie man seriösen Tierschutz aus dem Ausland erkennt: Immer wieder werden Transporter aus dem Ausland durch die Polizei gestoppt, die unzählige Hunde nach Deutschland transportieren. Die Tiere sind oftmals krank, noch zu jung oder führen fragliche Papiere mit sich. Das Adoptieren von Hunden, die einst auf der Strasse unter harten Bedingungen lebten, ist richtig und wichtig. Doch gibt es dabei Aspekte, an die man denken sollte.

Doch wie erkennt man, ob eine im Auslandstierschutz tätige Organisation wirklich seriös ist? Denn leider stecken hinter Tiertransporten oftmals auch Tierhändler, die Hunde im Ausland züchten und dann als angebliche Straßenhunde nach Deutschland verkaufen.

Am wichtigsten ist es, das Problem in den Herkunftsländern an der Wurzel zu packen und Kastrationsmaßnahmen zu fördern, damit sich die Überpopulation der heimatlosen Tiere langfristig verringert. Bis das erreicht ist, sollte man sich vorher genau informieren, woher der Hund wirklich stammt, den man bei sich aufnehmen möchte.

Tierfreunde möchten Hunden, die ein entbehrungsreiches Leben auf der Straße verbracht haben, ein liebevolles Zuhause schenken. Doch aufgepasst!

 

Tipps für seriösen Auslandstierschutz

Jeder Hund verdient ein liebevolles Zuhause - aber aufgepasst! Foto: (c) PETA

Jeder Hund verdient ein liebevolles Zuhause – aber aufgepasst! Foto: (c) PETA

Man sollte die Organisation genau unter die Lupe nehmen:  Eine gute Organisation ist telefonisch erreichbar und beantwortet Fragen zu den Tieren, zum Transport und den gesundheitlichen Vorkehrungen. Details werden in Ruhe vorab besprochen.

Zur Ausreise brauchen die Tiere einen gültigen EU-Heimtierausweis, einen Microchip mit Identifikationsnummer, die nötigen Impfungen sowie Wurmkur und bei Bedarf Parasitenbehandlung. Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Parvovirose können tödlich enden und andere Tiere anstecken. Seriöse Organisationen arbeiten eng mit Tierärzten zusammen, kennen sich mit Krankheiten aus und achten auf die Gesundheit der Tiere. Denn in unterschiedlichen Ländern herrschen unterschiedliche Vorgaben, was die Ausreise der Tiere und nötige Impfungen angeht.

Welpen dürfen nach dem Tierschutzgesetz frühestens mit 8 Wochen von der Mutter getrennt werden. Bis zu diesem Alter dürfen Welpen nur zusammen mit der Mutter ausreisen. Bei sehr jungen Hunden sollte man darauf bestehen, die Mutter zusammen mit den Welpen sehen zu dürfen. Auch der Internetauftritt einer Organisation ist aussagekräftig:  Wird die Seite regelmäßig aktualisiert und informiert sie über Notfälle, Pflegestellen und Vermittlungen? Sind die Profile der Hunde gut – oder werden alle Hunde als „Familienhunde“ und „pflegeleicht“ beschrieben. Dann heißt es: Achtung! Denn viele Hunde, die einst auf der Strasse lebten oder unter anderen, dramatischen Umständen bringen ihre „Themen“ mit. Nicht jeder Hund aus dem Ausland ist immer nur dankbar – zumeist braucht es Zeit, Geduld, Einfühlungsvermögen, Fachwissen und gute Hundetrainer.

Es ist darauf zu achten, dass man Informationen über Partner-Tierheime im Herkunftsland bekommen kann. Transparenz ist ein wichtiges Kriterium im seriösen Tierschutz. Eine gute Organisation spricht ausführlich mit Interessenten und besucht das mögliche neue Zuhause vorab. Anschließend wird vertraglich die Übergabe geregelt und der Hund darf einziehen. Nach einigen Wochen findet erneut ein Besuch statt, der sicherstellt, dass es der Hund wirklich gut hat.

Um den Handel mit Tieren nicht zu unterstützen, ist es wichtig, dass sich die Menschen nicht von Mitleid leiten lassen. Das Retten von Hunden ist sehr wichtig, jedoch nur dann, wenn damit nicht neues Tierleid durch sogenannte „Züchter“ oder „Vermehrer“ gefördert wird.

Weitere Informationen

PETA.de/Themen/Auslandstierschutz

 

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