Für Tierfreunde im besten Alter

Wetzlar: Vier Hundewelpen getötet

Wetzlar: Vier Hundewelpen getötet

Vier Welpen, gerade erst geboren, wurden in Wetzlar brutal getötet. Dies ist eine Straftat – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise auf den oder die Täter aus.

Wetzlar: Vier Hundewelpen getötet. Am vergangenen Dienstagnachmittag gegen 14:00 Uhr entdeckte eine Spaziergängerin im Renaturierungsgebiet im Wetzlarer Stadtbezirk Dillfeld vier tote Hundewelpen. Die Tiere lagen neben einem Radweg in einem etwa zu einem Viertel mit Wasser gefüllten Farbeimer. Laut Polizeimeldung wurden die erst wenige Stunden alten und zum Teil noch mit den Nabelschnüren verbundenen Hunde wahrscheinlich kurz nach der Geburt getötet und anschließend in dem Eimer entsorgt.

Wer hat am genannten Radweg Personen mit diesem Eimer gesehen? Polizei bittet um Hinweise. Foto: (c) Polizei Lahn-Dill

Wer hat am genannten Radweg Personen mit diesem Eimer gesehen? Polizei bittet um Hinweise. Foto: (c) Polizei Lahn-Dill

Die Polizei Wetzlar hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 06441 9180 um Hinweise zu der Tat und zur Herkunft des Farbeimers. Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Angaben aus, die zur Ermittlung und Überführung des Tierquälers führen.

Möglicherweise waren mehrere Personen an der Tat beteiligt. Zeugen, die Informationen beisteuern können, haben ebenfalls die Möglichkeit sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym.

Die Expertin zum Thema

„Bitte helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Tiere müssen vor derartigen Übergriffen geschützt werden. Wer völlig hilflose Welpen so kaltblütig töten kann, der schreckt möglicherweise auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“

Wichtig zu wissen!

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Haustiere
PETA.de/Staatsanwalt

Foto / Quelle: frei / pixabay. Das Foto zeigt NICHT die getöteten Welpen, es ist exemplarisch eingesetzt.

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