Für Tierfreunde im besten Alter

Welthundetag am 10. Oktober: Adoptieren statt kaufen!

Zum Welthundetag am 10. Oktober appelliert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. an die Bundesregierung, den Tierschutz für Hunde in Deutschland zu stärken.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung in Rumänien ist es dringend notwendig, auch im eigenen Land Maßnahmen zum effektiven Schutz von Tieren zu treffen. Mitte September hatte der rumänische Präsident Traian Băsescu ein Gesetz unterzeichnet, das die Euthanasierung heimatloser Hunde nach 14 Tagen Tierheim vorsieht. Rumänische Tierschützer berichten infolgedessen von brutalen Fang- und Tötungsmethoden. Die Tiere leiden zudem unter tierschutzwidriger Unterbringung in überfüllten und schlecht ausgestatteten Tierheimen.

Finden Sie Ihren neuen Freund im Tierheim. Foto: (c) Karl-Heinz Laube, pixelio.de

Finden Sie Ihren neuen Freund im Tierheim. Foto: (c) Karl-Heinz Laube, pixelio.de

Anlässlich dieser dramatischen Zustände weist PETA auf die ebenfalls prekäre Lage in Deutschland hin: Jedes Jahr landen schätzungsweise 300.000 Tiere in Tierheimen, darunter etwa 80.000 Hunde. Zugleich floriert der tierschutzwidrige Handel mit „Rasse-Welpen“ aufgrund steigender Nachfrage. Angesichts dieser Situation fordert die Tierrechtsorganisation ein Heimtierschutzgesetz und eine Überarbeitung der Hundehaltungs-Verordnung – denn in der Privathaltung ist kein ausreichender Schutz der Vierbeiner gewährleistet.

Hunde sind sensible und intelligente Tiere, die den Menschen bereitwillig ihr Vertrauen und ihre Liebe schenken. Leider werden zu viele Halter ihrer Verantwortung den Hunden gegenüber nicht gerecht. Der Markt tierschutzwidriger Zucht wächst, Hunde werden zum Mode-Accessoire degradiert. Tierleid wird dabei billigend in Kauf genommen. Für Tierfreunde gilt daher immer: adoptieren statt kaufen.

PETA fordert, dass Deutschland in der EU mit gutem Beispiel vorangeht und den Schutz der tierischen Mitbewohner stärkt: Die Zucht muss stark eingegrenzt und der Handel im Internet, in Zoohandlungen und auf Märkten verboten werden. Speziell für Hunde sind ein landesweiter Hundefuehrerschein, eine generelle Chip- und Registrierpflicht und selbstverständlich ein Verbot der Zwinger- und Anbindehaltung notwendig.

Weitere Informationen zur Situation in Rumänien und Protestaufruf:
PETA.de/Romadogsaa

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