Für Tierfreunde im besten Alter

Was ist mit Deinem Leben passiert?

Was ist mit Deinem Leben passiert?

Das Interview mit einem Serienmörder. Wie aus Tierquälerei Gewaltverbrechen gegen Menschen werden können und was Psychologen dazu sagen.

Was ist mit Deinem Leben passiert? Dieses Thema ist hart. Aber es zeigt auf, wie wichtig es ist, dass Kinder in einem beschützen und liebevollen Umfeld aufwachsen. Auch das Verhältnis zu Natur und Tieren ist von essentieller Bedeutung. Wer früh lernt, alle Lebewesen unseres Planeten und deren Lebensumfeld mit Respekt und Liebe zu behandeln, der entwickelt ein ganz anderes Verständnis für das Leben, als ein Kind, das all dies nicht kennenlernen und erleben darf.

Um den Zusammenhang zwischen Tierquälerei und Verbrechen am Menschen herauszustellen, hat Kriminologin Petra Klages im Dezember 2010 ein Interview mit dem sadistischen Serienmörder Frank Gust geführt. Er wurde im Jahr 2000 in Duisburg wegen vierfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

Gust quälte schon früh Tiere, brach später in Leichenschauhäuser ein und verging sich teilweise an den Toten. Mit Einsetzen der Pubertät missbrauchte und folterte Gust Hunderte von Tieren sexuell, erlernte Praktiken des Quälens und was ihn am meisten stimuliert. Die Tatmuster, die er an Tieren praktizierte, wandte er später fast detailgenau bei seinen menschlichen Opfern an.

Frank Gust ist keine Ausnahme. Die Mehrzahl der Serienmörder „übt“ im Vorfeld der kriminellen Taten an möglichst wehrlosen, leicht verfügbaren anderen Opfern – an Tieren.

Bislang wird dieser Umstand nicht ausreichend oder gar nicht in die Prävention oder Ermittlungsarbeit einbezogen. Während in den USA schon Profiler mit Fragenkomplexen zum Thema „Tierquälerei“ arbeiten, existieren entsprechende Fragen in deutschen Datenanalysesystemen zur Aufklärung von Gewaltverbrechen nicht. Gewalttaten an Tieren – auch wenn sie schon von Kindern begangen werden – verlangen verstärkt unsere Aufmerksamkeit.

Tiermissbrauch ist nicht etwa als geringer Persönlichkeitsfehler im Tierquäler zu werten, sondern steht vielmehr als Symptom für eine tiefgreifende mentale Störung. Forschungen in der Psychologie und der Kriminologie zeigen, dass Menschen, die Gewalttaten an Tieren ausüben, es nicht dabei belassen; viele von ihnen machen an ihren Mitmenschen weiter.

In PETA’s Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ nennt die Tierrechtsorganisation zahlreiche Statistiken und Studien zum Thema. PETA fordert, dass Polizisten, Richter, Staatsanwälte und Journalisten diese Tatsache in Zukunft stärker anerkennen.

Wenn Sie Personen wissen, für die unsere Broschüre interessant sein könnte, melden Sie sich bitte bei uns. Wir schicken sie gerne zu Ihnen oder direkt an den Empfänger. Gerne per Mail bestellen an kontakt@peta50plus.de

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