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Veganer Kaviar für Putin als Neujahrsgeschenk

Veganer Kaviar für Putin als Neujahrsgeschenk

Dezimierte Fischbestände im Kaspischen Meer bescheren Präsident Putin veganen Kaviar als Neujahrsgeschenk.

PETA ermutigt den Präsidenten, Tiere, Umwelt und die Gesundheit der Bürger durch pflanzliche Delikatessen zu schützen

Der russische Präsident kann das neue Jahr stilecht beginnen: PETA schickte Vladimir Putin Kaviar… die vegane Variante natürlich.

Russland ist seit jeher einer der weltweit größten Produzenten von Kaviar. Doch die Industrie hat eine Dezimierung der Population von Beluga-Stören im Kaspischen Meer verursacht. Das führt dazu, dass in Russland immer mehr Aquakulturen nach vietnamesischen Stil entstehen, um den Hunger russischer Bürger auf Kaviar zu stillen. Deshalb schickte PETA den köstlichen Cavi-Art an Herrn Putin, zusammen mit einer kurzen Nachricht: Russland könne als einst wichtiger Kaviarexporteuer nun die dezimierten Störpopulationen schützen und gleichzeitig seiner schwächelnden Wirtschaft auf die Sprünge helfen, indem das Land auf die Produktion pflanzlicher – und damit nachhaltiger – Versionen der Delikatesse umsteigt.

Industrialisierte Aquakulturen sind oft dreckige, überfüllte Gehege, in denen Fische durch ihre eigenen Ausscheidungen schwimmen müssen und häufig unter Parasiten und Krankheiten leiden. Weibliche Störe, die wie alle anderen Tiere auch Schmerz und Angst empfinden, werden oft bei lebendigem Leib ausgenommen, damit ihnen die Eier aus den Eierstöcken gerissen werden können.

Die PETA-Gründerin und Vorsitzende zum Thema

„PETA bittet Präsident Putin, mit Russland 2015 einen Weg einzuschlagen, der die Umwelt schützt, der Wirtschaft hilft und die Gesundheit der Menschen verbessert“, so die PETA-Vorsitzende Ingrid E. Newkirk. „Bei der mittlerweile angebotenen Vielzahl an gesunden und köstlichen veganen Delikatessen, ist dies der perfekte Zeitpunkt, mit fischfreundlichen Mahlzeiten zu feiern.“

Interessant zu wissen!

Putin beendete im Jahr 2009 das russische Robbenschlachten und nannte es eine „blutige Industrie, die schon seit Langem hätte verboten werden sollten“. Danach untersagte er den Import von Sattelrobbenprodukten aus Kanada. PETA appelliert in dem Schreiben – neben dem Schutz der Störe und der russischen Wirtschaft – außerdem an Putin, das Einfangen von Orkas in russischen Gewässern zu verbieten und mit Meeressäugerexperten zusammenzuarbeiten, um die in den vergangenen Jahren eingefangenen und in Gefangenschaft gehaltenen Orkas zu rehabilitieren und freizulassen.

PETA hofft, dass Putin diesen Meerestieren genauso viel Mitgefühl entgegenbringt wie den Robben.

Foto / Quelle: Cavi-Art.com

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