Für Tierfreunde im besten Alter

Vegane Lederhose zum Oktoberfest

Vegane Lederhose zum Oktoberfest

Traditionelle Kleidung ist zum Oktoberfest noch immer angesagt und schick! Aber warum sollen dafür im 21. Jahrhundert noch Tiere sterben? Das muss nicht sein! PETA50Plus macht auf tierfreundliche Trachtenmode aufmerksam.

Es ist in München die Zeit des traditionellen Oktoberfestes und damit auch der Trachtenkleidung. Heutzutage gibt es traumhafte Stoffe, die die Tracht original erscheinen lassen und die trotzdem ohne Tierleid hergestellt wurden. Daher empfiehlt PETA50Plus eine vegane Lederhose zum Oktoberfest!

PETA macht auf vegane Trachtenmode aufmerksam

Zum traditionellen Fassanstich und zur Wies’n Gaudi geht man gerne in traditioneller Kleidung – das ist schick und macht was her! PETA50Plus macht daher darauf aufmerksam, dass es tolle  tierfreundliche, lederfreie Trachtenhosen gibt. So zum Beispiel die „Lederhosen“-Unikate von der österreichischen Manufaktur André Zechmann aus dichter Bio-Baumwolle gewebt – ein echter Hingucker! Damit kann man ein Herz für Tiere zeigen und zugleich ethisch motiviertes Vorbild für zahlreiche andere Besucher des Oktoberfestes sein.

Der Experte zum Thema Trachtenmode

„Lederhosen sind ein Tierleidprodukt. Eine vegane Trachtenhose nicht. Sie lässt alte Traditionen auf tierfreundliche Weise neu aufleben“, sagt Frank Schmidt, Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie bei PETA Deutschland e.V. „Ein großer Teil der Lederhosen stammt mittlerweile aus Asien, wo sie unter unwürdigen Bedingungen für Mensch und Tier und mit dem Einsatz giftiger Chemikalien hergestellt werden. Wir hoffen, dass sich viele internationale Wiesn-Besucher über die Lederherstellung informieren und künftig vegane Trachten tragen.“

Gut zu wissen!

Auf vielen Lederhosen – vom Fachgeschäft bis zum Discounter – prangt heutzutage die Bezeichnung „Made in China“ oder „Made in India“. Denn in der Leder-Massenproduktion kommen auch Häute von Ziegen und Rindern aus der dortigen Intensivtierhaltung zum Einsatz. Deutschland ist einer der größten Abnehmer von Lederprodukten aus China und Indien. Außerdem werden für die die Lederhosenherstellung Rothirsche in Deutschland, Australien oder Neuseeland in dicht besetzten Wildgehegen gezüchtet oder in der Natur gejagt. Insbesondere bei Gesellschaftsjagden werden dabei schwere Schusswunden und das qualvolle Verbluten der Wildtiere billigend in Kauf genommen.

Bei den Verbrauchern lässt sich ein gesteigertes Bewusstsein für das mit der Herstellung von Lederhosen verbundene Tierleid und eine zunehmende Ablehnung der Tierqual erkennen. Dank des reichhaltigen Angebots an tierfreundlichen Kunstlederhosen oder speziellen Anfertigungen aus dicht gewebter Baumwolle muss heute kein Tier mehr für die Trachtenmode leiden. Zudem schützen lederfreie Trachtenhosen den Träger vor potenziellen Gesundheitsgefahren, denn bei 10 Prozent der getesteten Echtlederhosen wurde im Rahmen von Kontrollen durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit im Jahr 2011 das allergieauslösende Chrom VI in gesundheitskritischen Konzentrationen nachgewiesen. Diese Chemierückstände entstehen bei unsachgemäßer Gerbung in Asien oder durch spätere Oxidation. PETA deckte zuletzt in Bangladesch rücksichtslose Kinderarbeit und katastrophale Umweltzerstörung durch die Lederindustrie auf.

Weitere Informationen

PETA.de/Themen/Leder

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