Für Tierfreunde im besten Alter

Vegane Kosmetik – einfach schön!

Vegane Kosmetik – einfach schön!

PETA ist prinzipiell gegen Tierversuche, und bis zur uneingeschränkten Aufhebung von Tierversuchen wird sich PETA für möglichst strenge Auflagen einsetzen.

Vegane Kosmetik – einfach schön! Nach aktuellen Informationen sterben innerhalb der EU jedes Jahr circa 12 Millionen Tiere bei Versuchen. Hinzu kommen Millionen von Tieren, die aufgrund genetischer Merkmale als „Ausschuss“ gelten und sofort getötet werden. Wir reden hier über sensible Wirbeltiere wie Kaninchen, Ratten, Hunde, Mäuse und auch Affen. Sie erleiden in Laboren unfassbare Torturen – und dies angeblich zum Wohle des Menschen.

Die rechtliche Situation in der EU

In Deutschland ist das Testen von kosmetischen Produkten und Inhaltsstoffen im Tierversuch – bis auf wenige Ausnahmen – bereits seit 1998 verboten. Hier geht es vielmehr um die Frage des Verkaufs von Produkten, die Inhaltsstoffe enthalten, welche im Ausland im Tierversuch getestet wurden. Bislang wurden im Handel Produkte aus aller Welt angeboten, also auch aus Ländern und von Unternehmen, die Tierversuche durchführen, die in Deutschland verboten sind.

Offiziell dürfen in Europa seit März 2013 keine Tierversuche mehr für Kosmetikprodukte oder kosmetische Inhaltsstoffe durchgeführt werden und auch nicht im außereuropäischen Ausland in Auftrag gegeben werden. Sollte dies doch der Fall sein, so dürfen diese Produkte in Deutschland bzw. Europa nicht vermarktet werden. Ein scheinbar großer Erfolg, der allerdings große Gesetzeslücken beinhaltet.

Problematisch an dieser Gesetzeslage ist, dass viele Firmen trotzdem Tierversuche durchführen müssen, wenn sie ihre Produkte in Märkten außerhalb der EU verkaufen möchten. So fordert zum Beispiel China für jedes dort neu registrierte Produkt neue Tests und Tierversuche – obwohl alle Inhaltsstoffe bereits zugelassen sind. Konsequente Firmen, wie Dr. Baumann und LOGOCOS Naturkosmetik AG, verzichten vor diesem Hintergrund auf lukrative Geschäfte in China.

Des Weiteren gilt das neue Gesetz nur für Kosmetika. Die wenigsten Chemikalien sind allerdings ausschließlich in Körperpflegeprodukten enthalten – die meisten Duft- und Farbstoffe beispielsweise finden sich auch in Waschmitteln oder Reinigern und fallen damit unter das Chemikaliengesetz. Dieses schreibt noch immer für alle Substanzen vor ihrer erstmaligen Zulassung Tests an Tieren vor.

Die gute Nachricht

Das Spannende an der Sache ist, dass das EU-Verbot und der damit verbundene Zeitrahmen dazu beigetragen haben, die Entwicklung humaner Testmethoden zu fördern, so beispielsweise auch von tierversuchsfreien Hautreizungstests, die PETA mitfinanziert hat. Diese humanen Testmethoden lassen sich im Übrigen auch zur Prüfung verschiedener Pharmaka und anderer Substanzen anwenden und bieten somit umfassende Vorteile. Nicht zuletzt ist das EU-Verbot auch ein wichtiger Schritt, weil es die Tatsache betont, dass Tiere nicht für belanglose Zwecke benutzt werden dürfen.

Das Problem des Marktes – Angebot und Nachfrage

Kosmetik-Tierversuche ließen sich leicht vermeiden, wenn stets auf altbewährte Stoffe – von denen es bereits Tausende gibt – zurückgegriffen würde. Doch der Industrie geht es darum, Modetrends zu folgen oder den Konsumenten mit vorgeblichen Neuheiten zu locken: Die neuen Sommerfarben der Lidschatten-Kollektion, das Shampoo mit der garantierten Anti-Schuppenformel oder das ultrafeste Haargel erhöhen den Absatz. Jeder dieser Stoffe und die daraus hergestellten Endprodukte werden in der Regel im Tierversuch getestet. Für das Profitstreben der Konzerne werden also immer neue Kosmetika und Körperpflegemittel auf den Markt geworfen; Produkte, die niemand braucht und die unzählige Tiere mit ihrem Leben bezahlen müssen.

Als Grund für die Durchführung von Tierversuchen gibt die kosmetische Industrie die Verbrauchersicherheit an. Angeblich können nur Tierversuche die Unbedenklichkeit der Kosmetika garantieren und vor möglichen Schäden durch ein neues Produkt schützen. Doch in der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass Tierversuche niemals eine Gewähr dafür bieten, dass wir letztlich ein sicheres Produkt in den Händen halten. Tierversuche dienen nicht der Sicherheit des Verbrauchers – sie haben lediglich eine Alibifunktion.

Der Konsument entscheidet!

Wer sicher gehen möchte, dass für die eigene Schönheit und Körperpflege kein Tier leiden muss, der kauft nur vegane Produkte. Zahlreiche Hersteller entwickeln und testen ihre Produkte ausschließlich mit fortschrittlichen und zuverlässigen tierleidfreien Methoden und verwenden keinerlei tierische Inhaltsstoffe. Zu ihnen gehören beispielsweise die Marken „engelshaut cosmetic“, „Logona“, „Paul Mitchell“ und „Dr. Baumann“. Nur bei solchen Herstellern und Produkten kann der Käufer sicher sein, dass für seine Pflege und Schönheit kein Inhaltsstoff an Tieren getestet und kein Lebewesen ausgebeutet wird.

Eine gute Entscheidung für Mensch, Tier und Umwelt!

PETAs Liste mit Kosmetikmarken ohne Tierversuche finden Sie hier

kosmetik-ohne-tierversuche.de/

 

 

 

 

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