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Vegan Leben – Klimawandel bremsen

Vegan Leben – Klimawandel bremsen

Unsere Erde ist in Gefahr. Das weiß jeder! Doch wie hängen die Ernährung des Einzelnen und die Rettung des blauen Planeten zusammen? PETA50Plus erklärt den Zusammenhang.

Vegan Leben – Klimawandel bremsen: Klimawandel, Ozonschichtverringerung, Umweltverschmutzung – das alles hängt zusammen. Bei den problematischen Themen rund um die Rettung der Erde, kommt man sich als Einzelner manchmal ziemlich klein vor. Man fragt sich: Was kann ich tun, damit die Generation von morgen eine Chance hat? Die Antwort ist klar: Viel!

Die Ernährung der Menschen hat großen Einfluss darauf, wie sich das Klima der Zukunft verändern wird. Betrachtet man die Anzahl der Menschen, so wird deutlich, welches Potenzial in dieser Größe liegt. Jeder Einzelne, der über seine Ernährung selbst entscheiden kann, trägt eine Verantwortung – damit zukünftige Generationen vor noch schlimmeren Auswirkungen des Klimawandels verschont bleiben

Vegane Ernährung - gut für's Klima!

Zunächst sind regionale und biologische Lebensmittel ein guter Ansatz, sie müssen nicht so weit zum Konsumenten transportiert werden und setzen weniger oder keine Pestizide ein. Doch wirklich ausschlaggebend ist, ob Fleisch, Milch und Eier oder vegane Produkte auf dem Teller landen. Dies bestätigte beispielsweise 2007 das Öko-Institut Freiburg in einer Studie zum CO2-Fußabdruck von Lebensmitteln.

Pflanzliche Erzeugnisse sind demnach wesentlich umweltfreundlicher als tierische Produkte: Allein ein Kilogramm Bio-Rindfleisch ist 90-mal belastender für das Klima als dieselbe Menge an konventionellem Gemüse. Bio-Butter ist 10-mal klimaschädlicher als nicht ökologisch hergestellte Margarine. Auch das deutsche Landwirtschaftsministerium (BMEL) kam in einem Bericht von 2008 zu dem Schluss, dass eine pflanzliche Ernährung über 40 % der Treibhausgasemissionen einsparen könnte. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) forderte 2010 in einer Studie dazu auf, den Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten zu verringern. Denn dadurch könnte der landwirtschaftlich bedingte Ausstoß von Methan und Lachgas um mehr als 80 % reduziert und zukünftige Emissionen unter das Niveau von 1995 gesenkt werden.

Neben dem Bericht der Welternährungsorganisation (FAO) von 2006, der die Tierwirtschaft als Hauptverursacher der schlimmsten Umweltprobleme unserer Zeit benennt, stellte das Worldwatch-Institut 2009 fest, dass 51 % der vom Menschen verursachten Treibhausgase aus diesem Sektor stammen.

Gut zu wissen!

Grundsätzlich gilt: Tierische Produkte sind sehr wasserintensiv in der Herstellung. Während für die Produktion von einem Päckchen Kuhmilch 1.050 Liter und für die eines 150-g-Rindfleisch-Burgers 2.350 Liter Wasser benötigt werden, sind es bei der Herstellung der gleichen Menge Sojadrink bzw. eines Soja-Burgers nur 297 bzw. 158 Liter.

Weitere Informationen

PETA50plus.de/gute-grunde-warum-es-keinen-fleisch-essenden-umweltschutzer-gibt/

PETA50plus.de/belebte-wege-der-water-footprint-von-milch/

PETA50plus.de/veganstart-jetzt-mitmachen/

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Quellen:

Food and Agriculture Organization (2006): Lifestock’s Long Shadow: Environmental Issues and Options. United Nations (UN), http://www.fao.org/docrep/010/a0701e/a0701e00.HTM (abgerufen am 12.05.2015)

Goodland R. and Anhang, J. (2009): Livestock and Climate Change: What if the key actors in climate change are … cows, pigs, and chickens?. World Watch Magazine, 22 (06), http://www.worldwatch.org/node/6294 (abgerufen am 12.05.2015)

Fritsche, U. R., Eberle, U., Wiegmann, K. und Schmidt, K. (2007): Treibhausgasemissionen durch Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln – Arbeitspapier. Öko-Institut e.V., http://www.oeko.de/oekodoc/328/2007-011-de.pdf (abgerufen am 12.05.2015)

BMELV (2008): Bericht des BMELV für einen aktiven Klimaschutz der Agrar-, Forst- und Ernährungswirtschaft und zur Anpassung der Agrar- und Forstwirtschaft an den Klimawandel. Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, http://www.bmel.de/cae/servlet/contentblob/383152/publicationFile/22425/Klimaschutzbericht2008.pdf (abgerufen am 12.05.2015)

Popp, A., Lotze-Campen, H., Bodirsky, B. (2010), Food consumption, diet shifts and associated non-CO2 greenhouse gases from agricultural production. Global Environmental Change, 20: 451-462

Ercin, A. E., Aldaya, M. M., Hoekstra, A. Y. (2011), The water footprint of soy milk and soy burgers and equivalent animal products. Ecological Indicators, 18: 392−402

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