Für Tierfreunde im besten Alter

Tiertransporte – Tod auf der Strasse

Tiertransporte – Tod auf der Strasse

7500 tote Hühner nach Tiertransporter-Unfall: PETA erstattet Anzeige und fordert Ende der kommerziellen Beförderung lebender Tiere

 

Tiertransporte – Tod auf der Strasse: Nach einem Lastwagenunfall am 30. August 2014 auf der A44 Richtung Kassel, bei dem von geschätzten 7500 Hühnern über die Hälfte der Tiere starben und die übrigen, zum Teil schwerverletzten Vögel im nächsten Schlachthof getötet wurden, hat die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun bei der Staatsanwaltschaft Kassel Anzeige gegen die Verantwortlichen erstattet.

Der Vorwurf: Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und die Tierschutztransportverordnung. Für Tiere sind Transporte stets mit zahlreichen Risiken verbunden: Sie leiden unter Enge, Temperaturschwankungen, Hunger und Durst. Das Verletzungsrisiko in den vollbelegten Transportern ist enorm. Immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen. PETA fordert langfristig ein ausnahmsloses Verbot von Tiertransporten. Denn: Bei Tiertransporter-Unfällen sterben die Tiere meist qualvoll und langsam. Körperteile werden eingequetscht oder brechen. Die empfindsamen Vögel geraten in Panik und erleiden Kreislaufzusammenbrüche und Herzinfarkte.

Das Gesetz und die Realität

Hühner dürfen laut der Tierschutztransportverordnung bis zu acht Stunden am Stück befördert werden. Durch Ausnahmegenehmigungen sind die Transportzeiten jedoch oft sehr viel länger. Auch ohne Transporterunfälle leiden Tiere in der Ernährungsindustrie. Ihr in der Regel kurzes Leben verbringen die meisten Hühner beispielsweise in riesigen Ställen ohne Freilauf. Dabei sind Hühner faszinierende und äußert sensible Lebewesen. Genau wie Säugetiere zeigen sie ein ausgeprägtes Sozialverhalten und ihre kognitiven Fähigkeiten übersteigen in manchen Bereichen die von Menschenaffen oder Kleinkindern.

Über Tiertransporte

Immer noch fahren in Deutschland und Europa jährlich 400 Millionen Tiere in Tiertransporten über die Autobahnen. Sie legen Strecken von mehreren hundert und sogar tausend Kilometern zurück. Die Tiere leiden unter der drückenden Enge, der Hitze oder Kälte, der stickigen Luft, Hunger und Durst und unter Verletzungen. Bei Autounfällen mit Tiertransporten sterben zahlreiche Tiere sofort. Andere Tiere sind stark verletzt, sie erhalten jedoch selten medizinische Hilfe. In Panik flüchtende Tiere und solche, die den Unfall an sich überlebt haben, werden vor Ort erschossen. Nicht selten verbrennen die Lebewesen bei lebendigem Leib in den Fracks.

Was Sie tun können

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa eine Milliarde Tiere für die Fleisch-, Milch- und Eierindustrie in deutschen Schlachthäusern getötet – oftmals ohne wirksame Betäubung.

Sie möchten Tierleid verhindern? Dann sollten Sie kein Geld für tierische Produkte ausgeben. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm von PETA gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht.

 

Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft Kassel zum genannten Fall: 1616 UJs 78547/14

 

Weitere Informationen

PETA.de/Hühner

PETA50plus.de/veganstart-jetzt-mitmachen

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen