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Tierische WM Orakel – meiden Sie Zoos!

Tierische WM Orakel – meiden Sie Zoos!

Tierische WM-Orakel: PETA kritisiert Zoos wegen Missbrauch von Tieren für Marketingzwecke

Immer mehr Zoos benutzen ihre Tiere während der Fußball-Weltmeisterschaft als vermeintliche Ergebnis-Orakel. PETA Deutschland e.V. wirft den Zoo-Verantwortlichen jetzt vor, auf Kosten der Tiere kostenlose Werbung in den Medien platzieren zu wollen. Denn mit dieser Strategie sollen Besucher in die Tiergärten gelockt und Haltungsmängel in den Hintergrund gedrängt werden.

So lässt der Serengetipark Hodenhagen das afrikanische Elefantenkind Nelly werbewirksam mit Fußball-Legende Sepp Maier auftreten. Im Berliner SeaLife Aquarium soll Oktopus-Dame Regina die Ergebnisse voraussagen. Das Spreewelten-Bad in Lübbenau lässt 16 Pinguine gegen Bälle stupsen. Da das offizielle WM-Maskottchen ein Gürteltier ist, nutzen der Tierpark Chemnitz und der Zoopark Erfurt ihre Gürteltiere nun ebenfalls als Orakel. PETA rät aus Tierschutzgründen grundsätzlich davon ab, zoologische Einrichtungen zu besuchen.

Das Thema auf den Punkt gebracht
Die eingesperrten WM-Orakel sorgen bei den Menschen für Heiterkeit, doch für die Tiere sind die Lebensbedingungen in den kleinen Gehegen alles andere als amüsant. Anstatt in Freiheit, leben die Tiere in einem Gefängnis – und sterben aufgrund schlechter Haltungsbedingungen meist früh. Kein Gefängnisdirektor käme auf die Idee, seine Strafgefangenen als unfreiwillige Orakel zu benutzen.

Das Leben der Tiere in Zoos
PETA setzt sich grundsätzlich für ein Haltungsverbot von exotischen Tieren in Gefangenschaft ein. Tiere in Zoos weisen durch die artwidrigen Haltungsbedingungen in der Regel schwere Verhaltensstörungen auf. Besucher erfahren in Zoos daher nichts über die natürlichen Bedürfnisse und Lebensverhältnisse von Tieren. Auswilderungen sind insbesondere bei den bedrohten Tierarten wie Menschenaffen, Bären oder Raubkatzen nicht möglich, weil die Tiere im Zoo überlebensnotwendige Verhaltensweisen nicht erlernen können.

Was Sie tun können

Bitte besuchen Sie keine Zoos. Denn nur, wenn die Besucher ausbleiben, wird sich das traurige Schicksal der Tiere in den Einrichtungen verändern. Informieren Sie Freunde und Familie über das Leiden der Tiere und schlagen Sie andere Ziele für gemeinsame Ausflüge vor.

Mehr Informationen zum Thema

PETA50plus.de/neue-richtlinien-fuer-tiere-im-zoo/

PETA50plus.de/toetung-von-ueberschuessigen-tieren-zoos-kein-einzelfall/

PETA50plus.de/vier-grunde-mit-enkelkindern-keinen-zoo-zu-besuchen/

 

 

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