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Tierische Mitbewohner an Silvester – so helfen Sie Ihrem Tier

Tierische Mitbewohner an Silvester – so helfen Sie Ihrem Tier

Die meisten Menschen lieben Feuerwerk. Wunderschöne Formationen, die den Himmel beleuchten, sind häufig der Höhepunkt von Festen – doch Tiere leiden sehr darunter.

Aufgepasst: Tierische Mitbewohner an Silvester – so helfen Sie Ihrem Tier!

Was für Menschen zumeist unterhaltsam ist, ist für Tiere der pure Stress.

Das Gehör von Tieren ist sehr empfindlich und das unberechenbare und ohrenbetäubende Knallen der Feuerwerkskörper kann Schmerzen und Angst hervorrufen und im schlimmsten Fall das Gehör verletzen. Auch wenn das Gehör von Menschen weniger sensibel als das von Tieren ist, können ähnliche Probleme verursacht werden, besonders bei Kindern.

Hunde, Katzen, Vögel und andere Tiere können durch den Lärm verängstigt und verwirrt werden. Es besteht die Gefahr, dass sie in Panik geraten und Fluchtversuche unternehmen, die verheerend enden können. Viele Festbesuche enden als Tragödien, wenn panische Tiere sich losreißen und durch die Flucht verloren gehen, verletzt oder sogar getötet werden.
Auch auf Wildtiere haben Feuerwerke eine katastrophale Auswirkung. Feuerwerke erzeugen hochpartikuläre Abgaswolken, Vögel – die ein sensibles Atmungssystem haben – können ersticken, wenn sie in die Nähe der Explosionen kommen. Übrig gebliebene Abfallteile der Feuerwerkskörper verschmutzen Natur und Gewässer und können für Tiere gefährlich werden, wenn sie sie essen.

Nicht nur Tiere, auch Menschen sind immer wieder negativ von Feuerwerken betroffen. Jedes Jahr werden Zuschauer und professionelle Pyrotechniker bei Unfällen verletzt oder sogar getötet. Es wurden auch schon Brände durch Feuerwerke verursacht, denen ganze Häuser zum Opfer fielen.

Bitte bedenken Sie das, wenn Sie Veranstaltungen mit Feuerwerk besuchen oder selbst eines durchführen möchten. Sie unterstützen dadurch das Risiko, dass Menschen, Tieren und Natur geschadet wird.

 

Tipps im Überblick
  • Hunde und Katzen sollten an Silvester nicht über einen längeren Zeitraum alleine gelassen werden.
  • Schon Stunden vor dem Jahreswechsel beginnen viele Feierfreudige mit der Knallerei. Den Silvesterabend müssen die Tiere deshalb sicher im Haus verbringen. Auch umzäunte Gärten sind an Silvester nicht sicher: Zu Tode erschreckte Tiere finden auf ihrer Flucht fast immer einen Ausweg.
  • Geschlossene Rollläden, sanftes Licht und leise Musik bzw. Fernsehgeräusche können helfen, den Feuerwerkslärm für die Tiere möglichst auszublenden. Wichtig ist, Hunde und Katzen nicht in ihrer Angst zu bestärken, sondern Geborgenheit zu geben. Wenn Tierhalter Gelassenheit ausstrahlen, vermittelt das auch den Vierbeinern Sicherheit.
  • Familien, bei denen Bleigießen zum Silvesterritual gehört, müssen darauf achten, dass Hunde und Katzen nicht an das verwendete Wasser gelangen – es kann zu schweren Vergiftungen führen!
  • Tierhalter, die am Silvesterabend noch mit ihrem Hund spazieren gehen, sollten ihn an der Leine führen. Für den Fall, dass sich das Tier in Panik aus dem Geschirr befreit und davonläuft, muss der Vierbeiner ein Halsband mit Adressanhänger und Telefonnummer tragen.
  • Hunde dürfen keinesfalls mit zum Feuerwerk genommen werden. Raketen bergen neben dem Schreckpotenzial auch eine Verletzungsgefahr.
  • Leiden tierische Mitbewohner bekanntermaßen besonders stark unter dem lauten Jahreswechsel oder neigen sie zu Panikattacken, kann es ratsam sein, in Absprache mit einem Tierarzt beruhigende Medikamente zu verabreichen. Halter von ängstlichen Hunden können sich dem Silvesterlärm entziehen, indem sie kurzzeitig eine ruhige Gegend aufsuchen.

 

Silvester ist nicht nur für unsere tierischen Mitbewohner eine Belastung. Vor allem wildlebende Tiere leiden unter dem für sie unbekannten Lärm. Wer ein Herz für Tiere hat, sollte das Jahresende deshalb möglichst ohne Raketen und Knallkörper feiern.

Foto: (c) Ralf-Luczyk_pixelio.de

 

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