Für Tierfreunde im besten Alter

Thailand Reisen: „Tiger-Tempel“ ist tierverachtend

Eine Reise nach Thailand ist für viele Menschen die Erfüllung eines großen Reisetraumes. Land, Menschen und Kultur sind faszinierend und ein solcher Urlaub eröffnet einen Einblick in ein ganz anderes Leben.

Von der Mutter getrennt, in Isolation in kleinen Käfigen. Das Leben der Tiger in Thailändischen Touristen-Einrichtungen. Foto: (c) Frank Eidens

Von der Mutter getrennt, in Isolation in kleinen Käfigen. Das Leben der Tiger in thailändischen Touristen-Einrichtungen. Foto: (c) Frank Eidens

Achtung ist geboten, sobald es um touristische Angebote mit Tieren geht. Denn die Wahrheit ist grausam: Die Tiere werden ausgebeutet und zumeist unter schlechten Bedingungen gehalten. So zum Beispiel der „Tiger-Tempel“ , in diversen TV-Sendungen wurde bereits darüber berichtet, wie sich Touristen im „Wat Pa Luangta Bua“ hautnah mit Tigern fotografieren lassen und dabei angeblich noch etwas zum Tigerschutz beitragen können. Die Mönche leben von der Tigerzucht und es sollte nicht in Vergessenheit geraten, dass zum Beispiel in der traditionellen Chinesischen Medizin Präparate aus Tigerknochen verabreicht werden.

Ein junger Mann, der im „Tiger-Tempel“ ein Prakikum absolvieren wollte, beendte dieses bereits nach 18 Tagen, da er das tierquälerische Verhalten und das trostlose Dasein der Tiere nicht länger ertragen konnte. Er schildert als Augenzeuge das Folgende:

Der Tiger-Tempel hat nichts mit einer Auffangstation zu tun, sondern ist eine reine Zuchtfarm mit Streichelzoo. Bis zu sechs Tiger werden in einen engen Käfig gesperrt, um ständig Nachwuchs zu „produzieren“. Denn die Touristen wollen mit „süßen“ Tigerbabys schmusen. Anstatt nach zwei Jahren werden die Babys im Tiger-Tempel bereits nach zwei Wochen gewaltsam von ihren Müttern getrennt. Ältere Tiere sind jedoch nur wenige zu sehen. Aufgrund der hohen Nachfrage aus China nach Körperteilen von Tigern sind erwachsene Tiere tot mehr wert als lebendig. Durch die ständigen Fütterungsaktionen für Touristen und aufgrund mangelnder Bewegung sind viele Tiger übergewichtig und haben eine unterentwickelte Muskulatur.

Bereits 2008 führte die britische Artenschutzorganisation „Care for the Wild“ eine verdeckte Recherche in dem Tempel durch und kam zu dem Ergebnis, dass die Tiger bis zu 20 Stunden am Tag in kleine Käfige gesperrt, geschlagen und teilweise vermutlich ins Ausland verkauft wurden.

Tiger-Tempel ist ein „No-Go“
Tierfreunde sollten einen großen Boden um den Tiger-Tempel machen. Auch für andere vermeintliche Attraktionen wie Elefantentrekking oder der Tigerzoo bei Pattaya werden Tiere ausgenutzt, gequält und missbraucht, um Urlaubern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Was können Sie tun? Besuchen Sie diese Orte bitte nicht. Informieren Sie Freunde und Bekannte, die nach Thailand Reisen möchten, über die Wahrheit des „Tiger-Tempels“ und ähnlicher Einrichtungen. Nur wenn es keine Touristen mehr gibt, die für dies Tierqual Geld ausgeben, wird sich die Situation vor Ort verändern.

Lesen Sie hier weitere Informationen über die Tiger-Zucht in Thailand und das traurige Schicksal der anmutigen Tiere: PETA.de/thailandtiger

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