Für Tierfreunde im besten Alter

Teresa Enke und PETA setzen sich gegen Hundemord zur WM ein!

Teresa Enke und PETA setzen sich gegen Hundemord zur WM ein!

Es ist dringend an der Zeit zu handeln! Die Tötungen von Hunden für die Fußball-WM 2018 in Russland müssen sofort stoppen – dafür setzt sich PETA zusammen mit Teresa Enke ein – und wir benötigen auch Ihre Unterstützung.

Viele von uns freuen sich auf die anstehende Fussball WM in Russland, wir alle hoffen auf Fairplay und spannende Spiele. Doch was mit den Strassenhunden in Russland passiert, damit es „sauber“ für die anreisenden Gäste aus aller Welt aussieht, das ist alles andere als Fairplay!

An den Austragungsorten der Fußball-Weltmeisterschaft, die am 14. Juni in Russland beginnt, werden massenhaft freilaufende Hunde vergiftet und getötet. Teresa Enke wendet sich nun gemeinsam mit der Tierrechtsorganisation PETA in einem Schreiben an die FIFA. Die Witwe des einstigen deutschen Nationaltorhüters Robert Enke fordert den Verband auf, Druck auf die Verantwortlichen auszuüben und die Hundetötungen umgehend zu stoppen.

Teresa Enke über den Mord an den Hunden

„Wir können nicht dulden, dass Tausende Hunde für sportliche Veranstaltungen qualvoll getötet werden“, so Teresa Enke für PETA.

Die Hundeliebhaberin engagiert sich aktuell auch mit einem Fotoshooting zusammen mit der Tierrechtsorganisation gegen die Hundetötungen in Russland. Teresa Enke ist mit PETA seit vielen Jahren vertraut. Ihr verstorbener Mann Robert Enke realisierte für die Tierrechtsorganisation viele Fotomotive, u. a. zum Thema Adoption, Pelz oder Hundetötungen. Das Ehepaar lebte gemeinsam mit zahlreichen geretteten Hunden auf einem Hof nahe Hannover.

Teresa Enke engagiert sich gegen die Hundetötungen in Russland. / © PETA Deutschland e.V.

Die PETA-Expertin zum Thema

Viele Tierfreunde vor Ort setzen sich derzeit für ein Ende der Hundetötungen in Russland ein. „Allerdings muss nun auch die FIFA handeln und ihren Einfluss als Veranstalter der Fußball-WM nutzen, um Druck auf Russland und die Bürgermeister auszuüben“, so Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA. Für die Tötungsaktionen aufgewendete finanzielle Mittel sollten laut der Tierrechtsorganisation in nachhaltige Kastrationsprogramme – sogenannte Neuter-and-Release-Programme – investiert werden. Hunde würden im Zuge dieser Maßnahme behutsam eingefangen, kastriert, gekennzeichnet, tierärztlich versorgt und anschließend wieder in ihre vertraute Umgebung gebracht. Eine großflächige Kastration sei die einzige Möglichkeit, um die Hundepopulation auf Russlands Straßen langfristig einzudämmen.

Über die aktuelle Situation in Russland

In Russland leben circa zwei Millionen Hunde auf den Straßen. Für die bevorstehende WM beauftragen die Städte russischen Tierschützern zufolge Tötungskommandos, um sich glanzvoll vor der Welt zu präsentieren. Diese „säubern“ die Austragungsorte, indem sie Tausende Hunde töten, die teilweise mehrere Stunden unter furchtbaren Qualen um ihr Leben kämpfen – Medienberichten  zufolge auch in Städten, in denen keine Spiele ausgetragen werden. Dies ist nicht das erste Mal, dass zur Vorbereitung von Sportevents derartige Tötungsaktionen stattfinden. Bereits zur Fußball-EM 2012 in der Ukraine  sorgte die „Straßensäuberung“ für Empörung. Allein in der Region Donezk wurden damals jeden Monat schätzungsweise 7.000 heimatlose Hunde getötet.

Was Sie tun können

Wir bitte Sie, unterzeichnen Sie jetzt unsere Online-Petition, die wir direkt an die FIFA übermitteln. Berichten Sie auch Ihren Fussball begeisterten Freunden von den Greueltaten gegenüber den Strassenhunden und bitte Sie alle, unsere Petition zu unterzeichnen.

Klicken Sie hier: PETA.de/fussball-wm-russland-hunde