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Stierkampf in Spanien

Stierkampf in Spanien

Wer an Spanien denkt, dem kommen Sonne, Strand, Meer und Stierkampf sofort in den Sinn.PETA50Plus fragt: Tortour oder Tradition?

 

Stierkampf in Spanien hat Tradition. Doch nach und nach mehren sich die Stimmen, diese grausame Tortur abzuschaffen. Sowohl spanische Tierrechtsorganisationen wie “La Tortura no es Cultura” als auch zahlreiche Stimmen aus der spanischen Bevölkerung und dem Ausland kämpfen für die Abschaffung der Stierkämpfe.

Jährlich werden in Spanien ca. 40.000 Stiere in den Arenen getötet.  Mittlerweile hauptsächlich zur Unterhaltung von Touristen.

Jeder Einzelne sollte sich fragen, ob es wirklich ein erholsamer Zeitvertreib ist, einen Stierkampf anzusehen. Damit man sich besser vorstellen kann, was die grausame Show in den Arenen für die Tiere bedeutet, tauchen wir für Sie in die Details ein.

 

Der Ablauf des Kampfes

Von dem Moment an, in dem der Stier die Arena betritt, ist er zu einem langsamen und äußerst schmerzvollen Tod verdammt. Vor einem grölenden Publikum wird ein jeder „Toro Bravo“ (Kampfstier) gequält und misshandelt.  Seine letzten Lebensminuten sind voller Schmerz, Terror und Angst. Es handelt sich bei diesem blutigen Spektakel keineswegs um einen fairen Kampf zwischen Mensch und Stier, denn der Stier hat keine Chance. Es ist das Töten von Tieren zur Belustigung und Unterhaltung eines kleinen Publikums.

Der typische Stier“kampf“ dauert etwa 20 Minuten – Minuten voller Horror und Qual für den Stier: Er wird durch einen engen Gang – wo ihm bereits schmerzende Widerhaken in den Nacken gerammt werden – in die Arena getrieben. Hier wird er zunächst von „Picadores“ (Männer auf Pferden) mit Speren und Lanzen traktiert, die Sehnen und Fasern der Nackenmuskulatur verletzen, sodass der Stier seinen Kopf nicht mehr erheben kann. Der Blutverlust schwächt das Tier zusätzlich.

Anschließend betreten die „Banderillos“ zu Fuß die Arena und fahren mit dem Ablenken des Stieres fort. Sie umkreisen das Tier und stecken ihm so genannte „Banderillas“ (mit buntem Papier geschmückte Spere) in den Rücken. Sie jagen ihn durch die Arena, bis ihm – durch die Verletzungen und den Blutverlust – schwindelig wird.

Im dritten Teil kommt der „Torero“ und versucht, den sterbenden Stier ein letztes Mal zu einem Angriff zu provozieren, um ihn dann mit seinem Schwert zu töten. Häufig führt dieser Schwertstoß jedoch nicht zum Tod des Tieres, also wird er weiter traktiert und verletzt, bis letztlich ein Gehilfe des Toreros kommt und nun das völlig erschöpfte und gequälte Tier mit einem Stich zwischen den ersten beiden Halswirbeln töten soll, was auch nicht immer gelingt. Schließlich wird der Stier an den Hörnern aus der Arena gezogen und es werden ihm bei vollem Bewusstsein Ohren und Schwarz abgeschnitten, mit denen der „Torero“ in der Arena vor dem tosenden Publikum triumphieren kann.

Sie sind auch der Meinung, Stierkämpfe sind grausam und gehören in die Geschichtsbücher verbannt? Dann unterstützen Sie und unterzeichnen Sie die unten angegebene Petition.

 

Mehr Informationen über den Stierkampf finden Sie hier

www.peta.de/stierkampf

Werden Sie aktiv und unterzeichnen Sie unsere Petition

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Beitragsbild / Quelle: Foto (c) by_Rainer-Sturm_pixelio.de

 

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