Für Tierfreunde im besten Alter

Steuer auf ungesunde Lebensmittel

Wäre es nicht sinnvoll, Fleisch mit einer erhöhten Steuer zu belegen, so wie es auch mit Zigaretten gemacht wird? Zu diesem Thema hat sich PETA eine Reihe von Gedanken gemacht und diese auch der Politik vorgestellt. Gedanken, Ideen und Gegenargumente haben wir für unsere Leser zusammengestellt:

Steuer auf ungesunde Lebensmittel. Eine guet Idee! Foto: (c) by_Peter-Smola_pixelio.de

Steuer auf ungesunde Lebensmittel. Eine guet Idee! Foto: (c) by_Peter-Smola_pixelio.de

PETAs Bemühen um die Einführung einer Fleischsteuer wird von Seiten der Politiker oft abgetan. Begründet wird dies mit dem Argument,  es würde sich dadurch nichts im Konsumverhalten ändern und  ärmere Menschen würden dadurch benachteiligt, weil sie sich Fleisch nicht mehr so oft leisten könnten. Doch eine Fleischsteuer, angenommen das Konsumverhalten würde sich tatsächlich nicht ändern, hätte politischen Symbolcharakter. Die Aufgabe der Regierung ist es,  durch die Steuergesetzgebung den Menschen zu Wohlstand zu verhelfen, positive Entwicklungen zu fördern und schädlichen Entwicklungen entgegenwirken. Fleisch und andere tierische Produkte sind erwiesenermaßen schädlich für die Umwelt, die Gesundheit der Menschen und verursachen Leid bei den Tieren. Eine zusätzliche Subvention dieser Produkte müsste sofort abgeschafft werden. Eine Extra-Steuer wäre daher durchaus angebracht.

Schließlich gehen auch Länder wie Dänemark und Ungarn mit ihrer Steuer auf Fett und seit Kurzem auch Frankreich mit einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke mit gutem Beispiel voraus. Hier scheint es kein so großes Problem zu sein, sich der allmächtigen Industrielobby entgegenzustellen. Denn  leider wissen die Menschen nicht immer selbst was gut für ihre Gesundheit ist und der Staat muss nachhelfen. Steuern sind schließlich keine Verbote, aber wer ständig Fleisch und Cola konsumiert sollte nicht noch dafür belohnt werden. Viel sinnvoller wäre es, Produzenten von Grundnahrungsmitteln pflanzlicher Herkunft zu subventionieren und diese Lebensmittel auch für sozial schwächere Personen günstiger anzubieten. Darf ein Stück Fenchel genauso teuer sein wie ein Rindersteak? Ist das fair?

Kinder aus sozial schwächeren Familien sollten in den Schulen gesundes, pflanzenbasiertes Essen bekommen, das zu einem passablen Preis angeboten wird. Das EU-Schulobstprogramm stellt dazu eine sehr gute Möglichkeit dar. Es ist wünschenswert, dass mehr Programme und Initiativen implementiert werden, die den Konsum von Gemüse, Obst, Getreide und Hülsenfrüchten fördern, anstatt die antiquierte Politik weiterzuführen, die lediglich zu Gewinnen für die Produzenten tierischer Lebensmittel führt.

Mehr Informationen finden Sie hier:

http://www.peta.de/web/fleischsteuer.2122.html

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