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Schwerte: Unbekannte setzen Hund im Wald aus

Schwerte: Unbekannte setzen Hund im Wald aus

Ein ausgesetzter Hund wird in Schwerte aufgefunden – PETA bietet 500 Euro Belohnung für Hinweise auf den Täter.

Schwerte: Unbekannte setzen Hund im Wald aus. Am gestrigen Dienstagmorgen gegen 6:30 Uhr bemerkte ein Passant im Wald an der Hörder Straße in Schwerte einen erschöpften Hund. Der kleine, braune Mischlingsrüde stand alleine am Wegesrand an einem Baum. Neben ihm lag etwas Hundefutter. Die verständigte Polizei übergab das Tier an die Feuerwehr, die den älteren und wahrscheinlich kranken Hund zu einem Tierarzt brachte. Die Polizei vermutet, dass der Rüde ausgesetzt wurde.

Hinweise auf den ehemaligen Hundehalter nimmt die Polizei in Schwerte unter der Rufnummer 02304 9213320 oder 9210 entgegen. Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Tierquälers führen. Möglicherweise waren mehrere Personen an der Tat beteiligt. Zeugen, die Informationen beisteuern können, haben auch die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym.

Die Expertin zum Thema
„Bitte helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA Deutschland e.V. „Viele Menschen sind sich vor der Aufnahme eines Hundes in ihr Zuhause nicht ausreichend darüber bewusst, wie viel Zeit, Geduld, Konsequenz und Liebe ein Tier beansprucht. Zudem können schnell hohe Tierarztkosten entstehen, wenn ein Hund krank wird. Immer wieder werden Vierbeiner rücksichtslos ‚entsorgt‘ und an abgelegenen Orten ausgesetzt, wo sie qualvoll sterben.“

Das sagt das Gesetz
Die Tierrechtsorganisation macht darauf aufmerksam, dass das Aussetzen von Tieren laut § 3 des Tierschutzgesetzes verboten ist und den Straftatbestand der Tierquälerei nach § 17 Tierschutzgesetz erfüllt. Dies kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.  Auch für die nicht artgerechte Unterbringung und Versorgung von Tieren sowie die bewusste Unterlassung notwendiger Hilfeleistung greifen gleiche Gesetze.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Im März 2014 verhalf PETAs Belohnungsauslobung dazu, einen Tierquäler zu überführen, der einen Schäferhundmischling ausgesetzt hatte. Das Tier war im Wald angebunden worden und dort qualvoll verhungert.

Weitere Informationen

PETA.de/Themen/Tierquälerei

PETA.de/ZeugeVonGrausamkeit

PETA.de/Heimtierschutzgesetz

 

Hinweis: Der abgebildete Hund zeigt nicht das ausgesetzte Tier. Das Bild ist exemplarisch.

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