Für Tierfreunde im besten Alter

Schlafende wachrütteln

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Liebe Leser,

manchmal möchte ich eine Linie im Sand ziehen. Um jeden aufzurütteln, sich für eine Seite zu entscheiden. Um zu fragen: „Sind Sie gegen Tierquälerei oder nicht? Wenn Sie gegen Tierquälerei sind, dann essen Sie bitte kein Fleisch und tragen keine Lederschuhe mehr. Das sind Produkte, in denen Tierleid und Tod steckt.“ Denn das steht hinter der Idee, Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen, anziehen, für Experimente missbrauchen, zu Unterhaltungsobjekten machen oder anderweitig ausbeuten.

Als PETA Deutschland e.V. 1994 gegründet wurde, hatten nur wenige Menschen in Deutschland von dem Begriff „Tierrechte“ gehört, Vegetarier waren äußerst ungewöhnlich, Pelz galt als Statussymbol und die meisten Menschen kauften Hunde beim Züchter.

Eine unserer ersten Aktivitäten waren Undercover-Ermittlungen, um der Öffentlichkeit zu zeigen, unter welchen tierquälerischen Bedingungen Tiere in Zoos, in der Fleischproduktion, auf Pelzfarmen und an anderen Orten gehalten werden. Wir brachten das Musical Cats dazu, keine echten Leoparden bei seiner Premiere in Stuttgart zu verwenden. Wir kämpften hart dafür, das größte Shagya-Araber-Gestüt in Europa zu schließen. Und zusammen mit PETA USA konnten wir Mercedes-Benz davon überzeugen, lederfreie Alternativen für die Innenausstattung ihrer Luxuswagen anzubieten. Außerdem machten wir uns für die Aufnahme von heimatlosen Tieren aus dem Tierheim stark – und heutzutage sieht man fast überall Tiere aus dem Tierheim. Nach 18 Jahren, in denen PETA Deutschland e.V. die Vorzüge einer pflanzenbasierten Ernährung aufgezeigt hat, ist der Begriff „vegan“ etabliert und immer mehr Menschen sind Veganer.

PETA hat Undercover-Ermittlungen in deutschen Zoos, Zirkussen, Pelzfarmen, der Masthaltung und anderen Tierquälerei-Betrieben populär gemacht. Jetzt führen andere Gruppen auch Undercover-Einsätze durch und fast jede Tierschutzorganisation ist gegen Pelz, Foie gras und Zirkusse mit Tieren. PETA und ihre Schwesterorganisationen sind einzigartig in ihrem Ansatz und gehen gegen die Milchwirtschaft, die Produktion von Daunen, Wolle, Pelz und Leder, Angeln und Taubenwettflüge vor – und erinnern die Menschen daran, dass Gewalt gegenüber Tieren nicht akzeptabel ist. Darüber hinaus sind wir eine starke Kraft u.a. für humane Tierschutzpraktiken, die tiermedizinische Grundversorgung in Indien und die Entwicklung von Alternativmethoden für Kosmetiktests in China. Dort gelingen uns Erfolge, die sich niemand hätte erträumen können.

Bitte lassen Sie sich niemals einschüchtern, sich für Tierrechte einzusetzen. Seien Sie mutig und direkt genug, um Tieren zu helfen. Vielen Dank!

Für alle Tiere

Harald Ullmann

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