Für Tierfreunde im besten Alter

Schauspieler Christoph Maria Herbst setzt sich für Wuppertaler Schimpansen ein

Schauspieler Christoph Maria Herbst (bekannt aus der TV-Serie „Stromberg“) appelliert an Umweltminister Remmel und Oberbürgermeister Jung: Er bittet, die katastrophale Schimpansenhaltung im Zoo Wuppertal beenden.

Prominentes Engagement gegen Tierquälerei: Die Schimpansen Epulu und Kitoto werden im Wuppertaler Zoo seit vielen Jahren in einem deutlich zu kleinen, bunkerähnlichen Gehege aus Beton und Glas gehalten. Ein Außengehege, Bäume zum Klettern oder ausreichend Platz haben die intelligenten Menschenaffen nicht. Hoffnungslosigkeit und Langeweile bestimmen ihr Leben in dem kaum 50 Quadratmeter kleinen, stinkenden Raum.

So leben Epulu und Kitoto in ihrem Beton-Gefängnis / © PETA

So leben Epulu und Kitoto in ihrem Beton-Gefängnis / © PETA

Schauspieler Christoph Maria Herbst, der von der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. auf den traurigen Fall aufmerksam gemacht wurde, hat sich nun in einem Schreiben an NRW-Umweltminister Johannes Remmel und den Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung gewandt. Der gebürtige Wuppertaler appelliert an die beiden Politiker, den Schimpansen endlich zu einem tiergerechten Leben zu verhelfen. Damit schließt sich der beliebte Schauspieler der Forderung von PETA an, eine behutsame Verlegung der Menschenaffen in eine tiergerechtere Einrichtung zu prüfen. Als absolutes Minimum müssten in jedem Fall die neuen behördlichen Richtlinien zur Schimpansenhaltung zeitnah umgesetzt werden. Diese schreiben ein eigenes Außengehege sowie eine Gehegegröße von insgesamt mindestens 400 Quadratmeter vor.

„Es macht mich sehr betroffen, dass ausgerechnet der Zoo meiner Heimatstadt die Haltung von Menschenaffen auch heute noch auf eine Weise praktiziert, die ich für diese intelligenten Tiere als unwürdig erachte“, so Herbst.

Gemäß den vom Bundeslandwirtschaftsministerium überarbeiteten Zoo-Richtlinien ist ein Gehege mit einer Größe von unter 400 Quadratmetern bzw. ohne Außengehege als Tierquälerei zu werten. Die angeblich für die Zukunft geplante stundenweise Mitbenutzung des Bonobo-Außengeheges halten Christoph Maria Herbst und PETA für bei Weitem nicht ausreichend – zumal dies zu Lasten der agilen Bonobo-Gruppe gehen würde.

Im Zoo Wuppertal sind die Haltungsbedingungen für die Schimpansen derart katastrophal, dass sogar die 18 Jahre alten behördlichen Mindestanforderungen unterschritten werden. Der renommierte Primatenforscher Prof. Dr. Sommer spricht von einer „Schande für Wuppertal“. Auf der PETA-Internetseite können sich Tierfreunde ein Video über die tristen Lebensbedingungen der Wuppertaler Schimpansen ansehen und einen Online-Protest an die Zoo-Verantwortlichen unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

PETA.de/SchimpansenWuppertal
PETA.de/ZooIrrtuemer

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