Für Tierfreunde im besten Alter

Retten Tierversuche Menschenleben?

Retten Tierversuche Menschenleben?

Nichts ist schlimmer, als wenn eine geliebte Person schwer erkrankt und man nach jedem Strohhalm greift, um Heilung zu finden. Aber retten Tierversuche Menschenleben?

Medikamente, die viele Jahre erforscht wurden und die nach unendlichen Tests auf den Markt kommen, geben die Hoffnung auf eine Überlebenschance. Zudem helfen sie, um Langzeit- und Zivilisationserkrankungen wirksam zu bekämpfen.

Katze im Versuchslabor. Foto: (c) PETA

Katze im Versuchslabor. Foto: (c) PETA

Aber sind dafür wirklich Tierversuche notwendig?

Wir haben hinter die Kulissen der medizinischen Forschung geschaut und das Wichtigste an Informationen zusammengestellt.

Der bekannte Krebsforscher Dr. Irwin D. J. Bross, Leiter der Abteilung für Lebensstatistik am Roswell Park Memorial Institute von New York hat zum Thema Tierversuche etwas sehr wichtiges gesagt:

„Nicht ein einziges Medikament zur Behandlung von Krebs am Menschen wurde ursprünglich durch einen Tierversuch gefunden… Die Ergebnisse von Tiermodellen für Medikamente oder andere Heilmittel haben nichts als Verwirrung hervorgerufen, und jene Krebsforscher in die Irre geführt, die versuchten, Schlüsse von Mäusen auf Menschen zu ziehen. […]. Aus wissenschaftlicher Sicht kann man Versuche an Tieren daher als reinen Betrug bezeichnen. Privat werden sie (die Experimentatoren) eingestehen, dass das Tiermodell nicht funktioniert, aber sie bedenken dies mit einem Achselzucken, da nichts funktioniert.“

 

Was bedeuten Tierversuche für den Alltag im Labor?

Die Worte von Dr. Irwin Bross werfen Fragen auf. Muss das Leid der Tiere wirklich sein? Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff „Tiersuche“ im Forschungsalltag hinter den verschlossenen Labortüren?

Alle 3 Sekunden stirbt in einem europäischen Versuchslabor ein Tier. In legalen wissenschaftlichen Experimenten werden Tiere vergiftet, Futter-, Wasser- oder Schlafentzug ausgesetzt, ihre Haut und Augen werden verätzt, sie werden massivem psychischen Stress ausgesetzt, absichtlich mit Krankheiten infiziert, ihr Gehirn wird beschädigt, sie werden gelähmt, operativ verstümmelt, verstrahlt, verbrannt, vergast, zwangsgefüttert, bekommen Stromschläge und werden getötet.
Ein Schicksal, das Millionen von Tieren jährlich widerfährt.

Tierversuche sind grausam und wissenschaftlich ungenau. Sie verschwenden immense Summen öffentlicher Gelder, verzögern medizinischen Fortschritt und behindern unser Verständnis von menschlichen Krankheiten. So wurde z.B. die Erforschung von Krankheiten wie Polio, Herzinfarkt und Diabetes massiv dadurch verzögert und beeinträchtigt, dass wir diese Krankheiten zunächst an anderen Spezies als dem Menschen studiert haben.

Unzählige Studien haben gezeigt, dass Tierversuche nicht in der Lage sind, menschliche Reaktionen auf Krankheiten oder Medikamente präzise vorauszusagen, manchmal versagen sie sogar zu über 25%, es könnte also durchaus sicherer sein, eine Münze zu werfen!
92% aller neuen Medikamente fallen in klinischen Versuchen durch, nachdem sie im Tierversuch bestanden haben. Das ist ein ernster Weckruf: wir müssen uns weiterentwickeln anstatt weiterhin blind Leuten zu vertrauen, die ganz eigene Interessen daran haben, Tierversuche weiterhin durchzuführen.

Es ist an der Zeit, den Sprung zu humanen, effizienten und modernen tierversuchsfreien Testmethoden zu vollziehen. Damit können wir wirklich relevante und zuverlässige Ergebnisse erzielen, ohne weiterhin furchtbares Leid zu verursachen.

Zum Weiterlesen

Hier werden häufig gestellte Fragen beantwortet sowie die beliebtesten „Argumente“ der Tierversuchsbefürworter entkräftet.
Hier erfährt man mehr über Alternativen zu Tierversuchen
– Und wer noch mehr wissen möchte: Das Buch „Was Sie schon immer über Tierversuche wissen wollten: Daten und Fakten“ bietet eine aktuelle und leicht verständliche Übersicht der Thematik.

Hier finden Sie Informationen, die Konsumenten bei einer Kaufentscheidung helfen.

Kosmetik ohne Tierversuche

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