Für Tierfreunde im besten Alter

Produkte mit Eiern aus Käfighaltung sollen erkennbar sein

Kennzeichnungspflicht für Produkte mit Eiern aus Käfighaltung: PETA wertet neue Maßnahme als ersten Schritt in die richtige Richtung. Die Tierrechtsorganisation bittet die Verbraucher, Lebensmittel ohne Eier zu kaufen.

Aufklärende Maßnahme für Konsumenten: Lebensmittel, die Eier aus Käfighaltung enthalten, sollen zukünftig gekennzeichnet werden. Der Antrag dazu wurde vom Land Berlin in die Verbraucherministerkonferenz eingebracht; fast alle Bundesländer stimmten für die sogenannte Kennzeichnungspflicht. Am Freitag wird die Diskussion fortgesetzt. PETA Deutschland e.V. begrüßt die Entscheidung – Verbraucher werden durch die Auszeichnung deutlich auf das Tierqualprodukt hingewiesen und können sich so gegen den Kauf entscheiden. Trotzdem bewertet die Tierrechtsorganisation die Maßnahme allenfalls als Schritt in die richtige Richtung, denn an den desolaten Lebensbedingungen der Hühner in Käfighaltung ändert die Kennzeichnung nichts. PETA appelliert an alle Verbraucher, als konsequenten Schritt Lebensmittel ohne Ei zu kaufen und so ein klares Zeichen gegen Tierleid in der Ernährung zu setzen.

Huhn Paula hatte Glück. Sie darf leben. Foto: (c) PETA

Huhn Paula hatte Glück. Sie darf leben. Foto: (c) PETA

Denn: Ob gekennzeichnet oder nicht, Eier sind ein Tierqualprodukt. Die geschundenen Hühner legen bis zu 320 Eier im Jahr, eine Tortur, die sie nur etwa 12 Monate aushalten. Lässt die Legeleistung nach, werden die noch jugendlichen Tiere getötet. Nur wer eifrei kauft, kann sicher gehen, diese Produktionsbedingungen nicht zu unterstützen.

In der heutigen Käfighaltung, die sich beschönigend Kleingruppenhaltung in ausgestalteten Käfigen nennt, werden Hühner systematisch gequält, um das Produkt Ei so billig wie möglich zu vermarkten. Eier aus Boden-, Freiland- oder Biohaltung sind keine Alternative, denn auch in diesen Produktionsketten leiden die Tiere unter der Enge und der hohen Legeleistung. Was sich kaum jemand vorstellt: Auch in der Biobranche schlüpfen die Küken nicht im Nest der Mutter, sondern anonym in Plastikkisten der großen Brütereien. Die männlichen Küken werden ebenfalls direkt nach der Geburt vergast oder lebendig geschreddert , während die weiblichen Tiere nur etwa ein Jahr leben, bis ihre Legeleistung nachlässt und sie getötet werden. Unter natürlichen Umständen können Hühner 10 bis 15 Jahre alt werden.

Immer mehr Ernährungsexperten sind sich einig: Für eine gesunde, ausgewogene Ernährung sind Eier nicht nötig. Im Gegenteil: Durch den hohen Cholesteringehalt können sie die Gesundheit sogar gefährden. Eine abwechslungsreiche, rein pflanzliche Ernährung dagegen ist gesund, lecker und bedeutet nachhaltigen Tierschutz.

 

Mehr Informationen zum Weiterlesen finden Sie hier:

PETA50plus.de/veganstart-jetzt-mitmachen

PETA.de/Eierbetrug

PETA.de/Backpapier

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