Für Tierfreunde im besten Alter

Gesund und ohne Tierleid: Pflanzenmilchprodukte

Gesund und ohne Tierleid: Pflanzenmilchprodukte

PETA50Plus macht auf das traurige Schicksal von Millionen Kühen aufmerksam. Die Tierrechtsorganisation appelliert an Verbraucher, auf tierleidfreie Pflanzenmilchprodukte umzusteigen und erklärt die Hintergründe der „Milchproduktion“.

 

Auf den Verpackungen vom Milchprodukten sieht man häufig lachende Kühe auf grünen Weiden. Denn mit den aufwändigen Kampagnen gauckelt die Milchlobby den Verbrauchern vermeintliche gesundheitliche Vorteile durch den Konsum von Milch- und Milcherzeugnissen vor. Zudem soll es so aussehen, als seinen die Tiere in der „Milchproduktion“ zufrieden und glücklich. Doch auch wenn die Verpackung noch so idyllisch gestaltet ist: Milch bedeutet stets Tierleid, das wissentlich in Kauf genommen wird.

Der Alltag sieht zumeist ganz anders aus als die Werbebotschaften: Dunkle Ställe, Zwangs-Schwangerschaften und körperliche Hochleistungen bestimmen das Leben der Tiere. Kuhmilch ist für Kälbchen bestimmt – doch damit der Mensch sie zweckentfremden und selbst trinken kann, wird massiv in das natürliche Verhalten der Tiere eingegriffen. Hinzu kommen zumeist Haltungsbedingungen, die nicht einmal die grundlegendsten Bedürfnisse der Kühe erfüllen.

Das Leben der sogenannten Milchkühe ist geprägt von Leid, Schmerz und Entbehrung: Nur wenige Tage nach der Geburt werden die Kälber von ihrer Mutter getrennt. Da die Milch der Kuh für die menschliche Ernährung beansprucht wird, werden die Jungtiere in „Kälberboxen“ mit künstlicher Nahrung versorgt. Bereits kurze Zeit nach einer Geburt werden die Kühe durch künstliche Besamung erneut befruchtet. Für die männlichen Kälbchen endet das junge Leben nach nur wenigen Monaten im Schlachthaus, denn für sie gibt es keine weitere Verwendung. Weibliche Tiere werden aufgezogen und so schnell wie möglich in der „Milchproduktion“ ausgebeutet. Durch Züchtung und nicht artgerechtes Milchleistungsfutter gibt eine Kuh mittlerweile bis zu 40 Liter Milch am Tag – ihre natürliche Leistung hingegen sind maximal 10 Liter. Obwohl Kühe eigentlich eine Lebenserwartung von 15 Jahren und mehr haben, wird eine Kuh in der Milchproduktion im Schnitt nur fünf Jahre alt – dann ist sie ausgelaugt, für den Landwirt unwirtschaftlich und wird getötet.

Beim Menschen kann artfremde Muttermilch zur Entwicklung verschiedener Krankheiten führen: Prof. Dr. Bodo Melnik von der Universität Osnabrück führt unreine Haut und Übergewicht auf Milchkonsum zurück. Der Mediziner kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass das übermäßige Trinken von Milch in der Pubertät Akne, Diabetes und sogar Prostatakrebs im Alter fördert. Trotzdem subventioniert die EU-Kommission den Milchkonsum, erlaubt irreführende Werbung und fördert den Verzehr von Milchprodukten bei Kindern im Rahmen des EU-Schulmilchprogramms.

 

Appell an die Verbraucher

PETA50Plus appelliert an die Verbraucher, die Augen vor dem großen Leid nicht zu verschließen, auf dem aus Kuhmilch hergestellte Produkte beruhen. Die Tierrechtsorganisation empfiehlt den Umstieg auf Pflanzendrinks, pflanzlichen Joghurt und Käse sowie andere vegane Köstlichkeiten.
Die meisten Supermärkten bieten heute eine Fülle an schmackhaften und gesunden Produktenan, die ohne Tierleid hergestellt wurden.

 

Weitere Informationen:

Veganstart.de
PETA.de/Milch
PETA.de/Gesund vegan

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