Für Tierfreunde im besten Alter

PETAs Städteranking: Vegan genießen außer Haus

Zur Weihnachts- und Neujahrzeit ist es besonders schön, wenn man mit Freunden und Familie auswärts Essen geht. Es ist gesellig und lecker, alle kommen zusammen und verweilen bei schönen Gesprächen und feinem Essen.

Für Veganer ist es wichtig zu wissen, wo man Essen gehen kann und ausschließlich feine pflanzliche Speisen findet.

Deshalb hat PETA auch in diesem Jahr wieder die Veganer freundlichsten Städte gesucht und gefunden. Zudem bietet die Tierrechtsorganisation eine Übersicht zahlreicher tierfreundlicher Restaurants für ganz Deutschland an. Denn nicht jeder wohnt nahe genug an den besten veganen Städten Deutschlands…

 

PETAs Städteranking 2013

 

Tierfreundlich im Restaurant genießen. PETA hilft dabei. Foto: (c) PETA

Tierfreundlich im Restaurant genießen. PETA hilft dabei. Foto: (c) PETA

1. Platz: Berlin

Auf Platz 1, wie könnte es anders sein, liegt die deutsche Hauptstadt. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, sollte bei der nächsten Berlinreise im Almodóvar Hotel übernachten und am nächsten Morgen im Bistro Bardot lecker vegan frühstücken. Mittags können Sie im Viasko z.B. Seitan-Estragon-Ragout oder Capellini in Zitronengras-Sauce genießen. Wer es einfacher mag, findet vegane Pizza mit rein pflanzlichem „Käse“ im Sfizy Veg oder Döner im Vöner. Zur nachmittäglichen Stärkung empfehlen wir einen Muffin im Freckles oder eine Torte im Vux. Gehobene Abendküche bieten das La Mano Verde und Kopps, zum Beispiel mit Algensalat und Miso, Rauchmandeln und Zitronenduft. Ein exquisites veganes Fünf-Gänge-Menü bietet das Lucky Leek. Wer lieber auf Selbstverpflegung setzt, wird in einem der beiden Veganz-Supermärkte sicher fündig. Eine Reise ist Berlin auch stets zu diversen Events wert, beispielsweise zur Veggie-Parade oder zum Vegan-vegetarischen Sommerfest. Hier trifft man vielleicht auch einen der stärksten Männer der Welt, Patrik Baboumian, der kürzlich mit purer Pflanzenkraft die 550 kg-Marke stemmte. Auf geht’s nach Berlin!

 

2. Platz München

Platz 2 führt uns in den wilden Süden nach München. Hier gibt es eine Fülle an veganen Festen für feierfreudige Bayern: das „Vegane Oktoberfest“ auf dem Marienplatz, vegane Gerichte auf der Wiesn, das vegane Osterfest, der pflanzliche Weihnachtsmarkt und zweimal im Jahr die Veganmania. Nach so vielen Festen werden die Kalorien mit der Teilnahme an einem veganen Laufcoaching wieder spielend verbrannt. Das passende Sportoutfit findet man in veganen Kleiderläden, zum Beispiel im Radix. Hinterher geht es zu Kuchen und Katzen streicheln in den Katzentempel, oder wer es lieber deftiger mag, kann bei Makam Naturkost einen Bio-Seitan-Döner essen. Zum vornehmen Dinieren reserviert man am besten einen Tisch im Max Pett oder bei Prinz Myshkin und genießt wohlklingende Gerichte wie „Involtini Teriyaki“.

 

3. Platz Leipzig

Wo in Deutschland findet man am Samstagabend um 23 Uhr mal eben einen leckeren veganen Kuchen? Richtig, in Leipzig. Und zwar im „Späti“ Lazy Dog. Auf Liebhaber der gehobenen Küche und des guten Weins warten im veganen Restaurant Zest exquisite Gaumenfreuden. Mexikanisch-herbivore Kost bietet das Café Atacolypse, „Vöner“ gibt es in diesem Dönerladen. Leipzig hat einfach für jeden tierleidfreien Geschmack etwas zu bieten – egal ob Suppen,Pizza, Eis, Waffeln, Hotdogs, Cupcakes oder gar Torten und Kuchen im La Tortita. Im Sommer lockt der Vegan Summer Day Einheimische wie Touristen gleichermaßen an. Ein Besuch in der Schwarz10 Infokneipe ist das ganze Jahr über eine Freude: Konzerte, Infoveranstaltungen, artgerechte Kinderbetreuung und Tischtennisplatten, dazu vegane Küche mit Sojasteaks, Gemüseburger und Falafel – die Schwarz10 Infokneipe zieht stets ein interessantes Publikum an.

 

Die Plätze 4 bis 10

 

4. Platz Köln
Wer in veganen Schuhen in Köln unterwegs ist, sollte sich ein Mittagessen im Restaurant Well Being nicht entgehen lassen, denn hier lockt gesunde asiatische Kochkunst auf höchstem Niveau. Für Langschläfer bietet die milchfreie, vegane Caffèbar Signor Verde das „vrüh- und spätstück“ bis 15:00 Uhr mit diversen Vlammkuchen. Bis 2:00 Uhr nachts kann man im Trash-Chic, einer Veggie-Kneipe mitten in Köln-Kalk, feiern und essen, zum Beispiel mit Zwiebelsuppe, Burrito oder Gyros bei Hippie-Musik. Wer mit Fleischessern unterwegs ist, kann versuchen, ihnen im Culux, einer gehobenen Fast-Food-Kette, eine vegane Bratwurst unterzujubeln, oder ihnen im Restaurant ecco die vegane Schnitzelkarte präsentieren. Kein Besuch in Köln ohne einen Abstecher in die Eisdiele Gea, die Eisliebhaber mit leckeren Kugeln aus Schokolade, Haselnuss oder Fruchteis verwöhnt.

5. Platz Hamburg
Die norddeutsche Hafenstadt lockt natürlich auch mit einem veganen Fischangebot. So kann man im Loving Hut „Vegane Meeresfrüchte“ genießen, und statt tierischer Regenbogen-forelle gibt es Regenbogen-Sojafleischrollen. Für festliche Anlässe jeder Art bietet das LEAF gehobene Küche und lockt Genießer mit Gerichten wie „Basilikum-Gnocchi mit Nussbutter, Salzzitrone und Melonengelee in grüner Tomate“. Das vegane Bistro Fairy Food bietet erstklassige vegane Küche überwiegend aus Bio-Rohkost. Weinliebhaber genießen im ökologischen Weinrestaurant Piccolo Paradiso auch „mit Liebe zubereitete Bio-Speisen“, so handschriftlich auf der Karte festgehalten. Wer lieber Tee statt Wein trinkt, wird im Teehaus Dear Matsu glücklich. Auch hier sind alle Speisen, Kuchen und Shakes vegan. Fast-Food-Anhängern empfehlen wir das vegetarische Imbiss Restaurant Hin & Veg. Die besten Eisspezialitäten für Pflanzenesser bietet die Hansestadt im Eiscafé Die Eisbande. Touristen in Hamburg können sich im Café Miller mit einem veganen Frühstück stärken. Auch hat Hamburg gleich zwei vegane Supermärkte: Bevegend und Veganz.

6. Platz Bremen
Was hat Bremen, das andere Städte nicht haben? Das größte vegane Angebot im Verhältnis zur Einwohnerzahl! Und den Bremer Kabarettisten Pago Balke, der das Publikum auf seiner „TIERtorTour“ mit Themen wie Massentierhaltung nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken bringt. Nach dem Kabarett kann man in Bremen zwischen zwei komplett veganen Restaurants wählen. Da wäre zum einen die Veganbar, ein veganer Bio-Imbiss, der zwar einen festen Standplatz hat, am Wochenende aber auch auf diversen Events zu finden ist, sowie Tom & Karo – ein Bistro mit Burgern, Hot Dogs, Falafeln und vielen weiteren Köstlichkeiten. Veganes Sushi bietet die Vegefarm. Hier gibt es im Übrigen auch vegane Ente, pflanzliches Huhn und sogar Tintenfisch aus Seitan. Couch-Potatoes können sich von Veg-World oder Veggiehouse Pizza, Pasta und indische Gerichte nach Hause liefern lassen. Und während Nancy fleißig über das vegane Leben in Bremen bloggt, versorgt Veganissimi die Bremer mit einer großen Auswahl an rein pflanzlichen Lebensmitteln. In der Scharfrichter Lounge gibt es Curry- und Bratwurst – nicht nur, aber auch in Pflanzenform. Im Eislabor können Bremer und Touristen veganes Eis genießen.

7. Platz Frankfurt am Main
Die 1971 eröffnete Naturbar ist der Pionier der vegetarischen Küche in Frankfurt am Main. Täglich gibt es hier ein veganes Menü in Bioqualität und zahlreiche leckere Gerichte wie Spanische Gemüse-Paella. Oder sollen es lieber Zucchini-Aprikosen-Kroketten mit Hummus und Tomaten-Couscous sein? Dann nichts wie hin zu Wondergood, einem veganen Restaurant in der deutschen Wolkenkratzermetropole. Oder freuen Sie sich auf ein unvergessliches kulinarisches Erlebnis im Chimichurri mit knackigen Salaten, fruchtigen Dressings, leckeren Pastagerichten, herzhaften Quiches, fantasievoll gefüllten Panini und köstlichen Desserts. Veganes Fastfood mit Burgern, Hotdogs, Chili usw. gibt es im Savory, bestellen kann man beim Veggie House und für Kuchenliebhaber empfehlen wir einen Abstecher in den EdelKiosk, der neben Muffins, Cupcakes und sahnigen Kreationen auch herzhafte, kalte Küche anbietet.

8. Platz Dresden
Im veganen Restaurant Falscher Hase in Dresden gibt es verschiedenste Burger, Suppen, Nudelgerichte und vieles mehr. Auch das Restaurant Flax kocht ausschließlich pflanzlich und bietet eine wöchentlich wechselnde Tageskarte und täglich frisch gebackenen Kuchen. Naschkatzen finden im Café v-cake Kuchen, Muffins und viele weitere Köstlichkeiten. Der gemütliche Wein- und Biergarten brennNessel bietet nicht nur Gelegenheit zum Ausspannen und Schwatzen, sondern auch eine „Veganerkarte“. Bioburger und Tortillas gibt es im Lotus Bio-Imbiss. Und auch in Dresden gibt es sie, die vegane Currywurst.
Steht ein Fest an? Kein Problem. Garden of Vegan macht veganes Catering. Eis gibt’s in Neumanns Tiki Eisbar – Dresdens Eisdiele mit veganem Eisangebot. Abends verwandelt sich die Eisdiele übrigens in eine Bar. Und einen Brunch mit vielen veganen Optionen gibt es regelmäßig im Scheunecafe.

9. Platz Hannover
Das 1955 eröffnete Restaurant Hiller ist das älteste vegetarische Restaurant Deutschlands. Seit 2012 isst man dort übrigens nur noch vegan. Zum Beispiel: Kichererbsen-Gemüse-Curry auf Quinoa mit Räuchertofu und Apfelpfannkuchen mit Vanilleeis. Im Café Gleichklang gibt es Thai-Küche sowie Torten und Kaffee. Auch, aber nicht nur asiatische Küche bietet das Loving Hut. Eine reiche Vielfalt an veganen Köstlichkeiten aus kontrolliert biologischem Anbau mit Catering und Kochkursen gibt es im Carrots & Coffee. Heiße Waffeln oder doch lieber kaltes Eis? Beides finden Sie im Eis 2000. Und auch die Partylöwen kommen in Hannover nicht zu kurz, denn hier gibt es sowohl ein veganes Frühlingsfest mit Vorträgen und Live-Musik als auch einen Weihnachtsmarkt.

10. Platz Stuttgart

Der 10. Platz war hart umkämpft. Warum nun Stuttgart wirklich ganz knapp vor Fulda und Düsseldorf das Rennen gemacht hat? Weil es hier drei rein vegane Lebensmittelläden gibt: Die Kichererbse mit Self-Made Eis, VeganPur mit Eintopf-Mittagstisch sowie Lebe gesund. Das stylische Coox & Candy ist der Pionier der veganen Stuttgarter Restaurants. Gehobene pflanzliche Küche bietet das ehemals omnivore Restaurant Körle und Adam. Jeden zweiten Dienstag im Monat ist hier veganer Schlemmerstammtisch mit einem sagenhaften Drei-Gänge-Menü. Auch das „V“ bietet veganen Mittagstisch. Wer lieber „Vegan to go“ mag, kann im Vegi Voodoo King eine leckere Falafel, z. B. à la Obama oder mit süßem Senf, verspeisen, die türkische Küche im Cesa Cigköfte genießen, vegane Hotdogs im Königsbau futtern und zum Nachtisch Milchreis aus Sojamilch im nama schlemmen oder sich ins Zimt & Zucker zu Soja-Café und Pflanzenkuchen setzen. Veganes Eis gibt es im Café Kaiserbau. Neu in Stuttgart ist auch, dass gleich zwei Pizza-Lieferservices, Pazzo Pizza und Pizza Express Deluxe, Pizza mit veganem Käse liefern. Jedes Jahr am Pfingstsonntag strömen Tausende Schwaben zum Vegan Street Day. In Stuttgart ist das vegane Angebot inzwischen so groß, dass es nun sogar einen Vegan City Guide für Stuttgart gibt. Last but not least ist Stuttgart – bald wieder – Sitz von PETA, der größten Tierrechtsorganisation in diesem Lande.

 

Hier finden Sie PETAs Übersicht an Restaurants in ganz Deutschland, die tierfreundliches Essen anbieten:

 

PETA.de/restaurants

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