Für Tierfreunde im besten Alter

PETAs Tipps für tierisches Vergnügen beim Hunde-Spaziergang.

Der Hund ist der beste Freund des Menschen – doch kennen die Menschen ihre vierbeinigen Freunde auch gut genug, um deren Körpersprache zu lesen und ihre Bedürfnisse richtig zu deuten? Wissen Hundehalter wirklich, was ihre tierischen Begleiter auf gemeinsamen Spaziergängen ganz besonders schätzen?

Mit den folgenden fünf Tipps von PETA wird das Gassi gehen zum Vergnügen für Mensch und Tier:

 

Rücksicht und Toleranz

Rücksicht ist wichtig –Tieren und Menschen gegenüber. Achten Sie auf die Signale Ihres Hundes: Wird ihm eine Situation zu viel? Dann ist es ratsam, Ihrem vierbeinigen Freund Schutz zu geben und die stressige Situation gemeinsam zu verlassen. Wer auf andere Menschen trifft, sollte seinen Hund zu sich rufen. Denn es gibt Personen – manchmal auch Kinder – die keine positiven Erfahrungen mit Hunden machen konnten. Mit Rücksicht kann man viel Gutes erreichen und trägt zu einem positiven Image von Hundefreunden in der Öffentlichkeit bei. Und nicht vergessen: Die Hinterlassenschaften des Hundes sollten stets entfernt werden, und an der Straße gehören Hunde an die Leine.

 

Freilauf macht glücklich. Foto: (c) Klaus Steves / pixelio.de

Freilauf macht glücklich. Foto: (c) Klaus Steves / pixelio.de

Freilauf macht glücklich

Hunde lieben es, sich frei bewegen zu können. Zu schnuppern, zu rennen und die Eindrücke der Natur auf sich wirken zu lassen. So können sie Stress abbauen und ihrem natürlichen Laufbedürfnis nachkommen. PETA empfiehlt daher, dem Hund so viel Freilauf, wie dies im Rahmen der Gesetze möglich ist, zukommen zu lassen. Jagdlich sehr ambitionierte Hunde und Hunde, die neu bei einem Menschen sind, sollten am Geschirr und mit Laufleine ausgeführt werden. Alternativ können Sie einen eingezäunten Freilauf für Hunde besuchen. Wer die Freude eines Hundes beim freien Rennen sieht, der wird selbst glücklich – garantiert!

 

Zeit füreinander haben

Die Beziehung zwischen Mensch und Hund erfordert gemeinsame Zeit. Raum für Erlebnisse, für gemeinsame Übungen und Kuschelstunden. So werden Stabilität und Grundvertrauen aufgebaut. Die Spaziergänge sind für Hunde das Highlight des Tages und sollten drei Mal täglich stattfinden. Hier kann der Vierbeiner seine Freunde treffen, neue Eindrücke gewinnen und seine hundetypischen Verhaltensweisen ausleben. Ausgiebige Spaziergänge in unterschiedlichen Gegenden sind das schönste Geschenk für Ihren vierbeinigen Freund – und Balsam für seine Seele.

 

Voneinander lernen

Wer seinen Hund beobachtet, der kann Erstaunliches feststellen: Hunde kommunizieren untereinander sehr differenziert und mit einer breiten Palette an Verhaltensweisen. Sie sind sozial motiviert und achten stets aufeinander. Je mehr Zeit Sie mit Ihrem Hund verbringen und je länger Sie ihn beobachten, umso belohnender wird der tägliche Umgang miteinander. Jeder Hund ist anders und hat seine individuellen Besonderheiten. Es lohnt sich, diese zu beobachten. Für den Spaziergang bedeutet das: Man kann die gemeinsame Zeit wunderbar nutzen, um voneinander zu lernen und füreinander da zu sein.

 

Kopfarbeit für Hunde

Hunde sind schlau und können um ein Vielfaches besser riechen und hören, als wir Menschen. Wie ausgeprägt der Geruchssinn eines Hundes ist, hängt von der Länge seiner Nase ab. So hat beispielsweise ein Dackel ca. 125 Millionen Riechzellen und ein Schäferhund ca. 220 Millionen. Der Mensch hingegen kann nur ca. 5 Millionen Riechzellen aufweisen. Hunde verfügen über besonders feine Sinne, die sie auch gerne nutzen. Die meisten Hunde verbringen viel Zeit alleine zu Hause und brauchen daher einen Ausgleich. Hunde lieben es, wenn man ihnen beim Spazierengehen Leckerlies oder ein Spielzeug versteckt, das sie dann suchen dürfen. Auch Personen werden gerne gesucht – ein großer Spaß, wenn man mit der Familie unterwegs ist. Dieser gemeinsame Zeitvertreib stärkt den Zusammenhalt und lastet den Kopf des Hundes wunderbar aus.

Die Tierrechtsorganisation PETA appelliert an die Menschen, sich vor der Anschaffung eines Hundes gut zu informieren und sich intensiv mit dem Thema Hundehaltung auseinanderzusetzen. Denn ein Hund braucht viel Gesellschaft und gemeinsame Zeit mit seiner Familie. Fachwissen über Kommunikation, Beziehungs- und Erziehungsarbeit sollten vorhanden sein. PETA empfiehlt vor diesem Hintergrund einen Hundeführerschein als Sachkundenachweis für alle Hundebesitzer.

 

In deutschen Tierheimen warten derzeit ca. 90.000 Hunde auf eine zweite Chance: Wer einem Hund ein Zuhause geben möchte, sollte unbedingt ein Tierheim aufsuchen und sich unter den zahlreichen Tieren einen neuen tierischen Begleiter für viele gemeinsame Stunden voller Freude aussuchen.

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