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PETAs neuer Dokumentarfilm: TYKE2014

PETAs neuer Dokumentarfilm: TYKE2014

Aufwendigste PETA-Produktion aller Zeiten: Neuer Dokumentarfilm lässt Tiere sprechen.

Das Ziel: Ein Wildtierverbot im Zirkus durch 500.000 Unterschriften bis 2014

Schauspielerin Irm Hermann leiht ihre Stimme einem der Tiere. Foto: (c)  www.avant-gar.de

Schauspielerin Irm Hermann leiht ihre Stimme einem der Tiere. Foto: (c) www.avant-gar.de / wikipedia.de

Ihre Stimmen zittern, die Augen glänzen vor Tränen: In dem neuen Dokumentarfilm der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. erinnern sich ein Affe, ein Tiger und ein Zebra an ihre ehemalige Zirkus-Weggefährtin, die Elefantendame Tyke. Die fiktiven Tiere sind 3-D-animiert und realitätsgetreu bis zu den Haarspitzen echten Wildtieren nachempfunden. Gesprochen werden sie von den prominenten PETA-Unterstützern Sky du Mont, Schorsch Kamerun und Irm Hermann. Die Moderatorin Nova Meierhenrich und Comedian Kaya Yanar sind auch bei dem Mammut-Projekt dabei und unterstützen den Aufruf in einem kurzen Einspieler.

Die Elefantin: real. Fast 20 Jahre ist es her, dass Tyke auf Hawaii die permanenten Schläge und Demütigungen ihrer Trainer nicht mehr aushielt und während der Vorstellung den Dompteur tötete. Nach einem Amoklauf durch die Stadt wurde sie mit über 80 Kugeln erschossen. Zum 20. Todestag von Tyke im August 2014 hat sich PETA ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Mit der größten Unterschriftenaktion, die es je für den Tierschutz gegeben hat, soll bis 2014 endlich ein deutschlandweites Verbot von Wildtieren im Zirkus erreicht werden. 500.000 unterzeichnete Online-Petitionen werden benötigt, um der Bundesregierung den eindeutigen Willen der Bevölkerung gegen die systembedingte Tierquälerei im Zirkus zu demonstrieren. Denn allein seit Anfang 2012 starben erneut acht Elefanten in deutschen Zirkusbetrieben unter entsetzlichen Umständen.

Neben PETA spricht sich mittlerweile auch die Bundestierärztekammer für ein Wildtierverbot im reisenden Zirkus aus, ebenso wie die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland. Drei repräsentativen Umfragen von 2010 und 2011 zufolge finden rund zwei Drittel der Befragten Wildtiere im Zirkus nicht mehr zeitgemäß. 2003 und nochmals Ende November 2011 hat der Bundesrat in zwei Entschließungsanträgen ein grundsätzliches Verbot von Wildtieren im Zirkus gefordert. Die Bundesregierung hat die Entschließungen bis heute nicht umgesetzt – im Gegensatz zu 16 anderen europäischen Ländern, die bereits sämtliche oder bestimmte Wildtierarten im Zirkus verboten haben.

Interessante Fakten zur aufwendigen Produktion: Insgesamt stecken mehr als 2000 Stunden Arbeit in dem Film; es wurden 1,5 Terabite Rohmaterial gedreht, gesichtet und bearbeitet. Das Rendern der aufwändigen 3-D-Grafiken hat auf 11 Hochleistungsrechnern ca. 50 Stunden gedauert. Die sprechenden Tiere sind aus 200.000 Einzelbildern in 16.000 Frames entstanden. Vier Experten haben in 16 Wochen mehr als 1.000 Stunden am Computer verbracht, um den Film zu realisieren.

Den Film sehen Sie hier: tyke2014.de

Unterzeichnen Sie unsere Petition: tyke2014.de

(C) PETA

(C) PETA

 

 

 

 

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