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PETA versucht Delfinen im Zoo Duisburg zu helfen

PETA versucht Delfinen im Zoo Duisburg zu helfen

Delfine gelten als die intelligentesten Säugetiere neben dem Menschen. Sie erkennen und rufen sich untereinander beim Namen und haben ein Selbstbewusstsein. Im Ozean schwimmen Delfine täglich bis zu 100 km und tauchen bis zu 300 m tief. Sie leben in Schulen von bis zu mehreren hundert Tieren. Kein Delfinarium der Welt kann ihnen diese Lebensbedingungen bieten und trotz alledem werden die Tiere noch immer in Aquarien und Delfinarien gehalten.

Diesen Delfinen versucht PETA zu helfen. Foto: (c) PETA

Diesen Delfinen versucht PETA zu helfen. Foto: (c) PETA

Zumindest im Zoo Duisburg kann Delfinhaltung bald Geschichte sein: Medienberichten zufolge befindet sich der zoologische Garten in einer schweren finanziellen Notlage. Daher bietet die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. Zoodirektor Achim Winkler nun eine Spende in Höhe von 100.000 Euro an – unter der Bedingung, dass die 9 Tümmler des Tierparks ausgewildert oder in eine betreute Meeresbucht umgesiedelt werden und die Delfinhaltung endgültig aufgegeben wird. Darüber hinaus darf das Geld ausschließlich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der bereits dort lebenden Tiere verwendet und keinesfalls in den Kauf neuer Tiere investiert werden.

Der Vorschlag von PETA hat zahlreiche Vorteile: Nimmt Zoodirektor Achim Winkler das Angebot an, profitieren alle Tiere des finanziell angeschlagenen Zoos: die Delfine kehren zurück ins Meer und die Haltungsbedingungen der anderen Tiere werden verbessert.

Die Schweizer „firmm foundation“ – eine 1998 gegründete Stiftung für die Erforschung und den Schutz von Walen und Delfinen sowie deren Lebensraum – plant baldmöglichst die Eröffnung einer Auffangstation für Delfine in Marokko. In der ca. 30.000 qm großen Meeranlage befinden sich die Delfine wieder in ihrem natürlichen Lebensraum – Shows, Schwimmprogramme oder Therapien gehören dann der Vergangenheit an. Dies wäre möglicherweise ein neues Zuhause für die Duisburger Delfine, sollte eine Auswilderung nicht möglich sein.

Die Delfinhaltung in deutschen Zooeinrichtungen geht langsam und unausweichlich ihrem Ende entgegen. Je mehr die Menschen über die Intelligenz und Empfindsamkeit der Tiere erfahren, desto weniger ertragen sie den Anblick der Meeressäuger in tristen Betonbecken.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Delfinarien: Triste Betongefängnisse
Fakten über Delfinarien
PETA.de/DelfinGefaengnisse

 

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