Für Tierfreunde im besten Alter

Nachdenklich am Welthungertag

Nachdenklich am Welthungertag

Der 16. Oktober ist in jedem Jahr der Welthungertag oder auch Welternährungstag. Ein Tag, der nachdenklich macht und die Frage aufwirft, was der Einzelne aktiv tun kann, um die Ernährungssituation in der Welt ein bisschen gerechter werden zu lassen.

Nachdenklich am Welthungertag: Die Nahrungssituation in der Welt ist aus zahlreichen Gründen ungerecht verteilt. Derzeit leiden ca. 172 Millionen Menschen weltweit an Hunger, dies besagt der aktuelle Welthungerindex 2015. Ein enger Zusammenhang zwischen Kriegen, Armut und Hunger ist hierfür ebenso signifikant wie die Essgewohnheiten der ersten Welt. Die Wohlstandsländer verbrauchen Unmengen an pflanzlichen Ressourcen und Wasser, um tierische Produkte wie Fleisch und Milchprodukte überhaupt „herstellen“ zu können. Darüber hinaus wirkt sich dies auch schädlich auf das Klima aus, was zu noch extremeren Dürreperioden in den Ländern der 3. Welt führt. Überhaupt wirkt sich die Klimaveränderung sehr negativ auf unsere Lebenswelt aus, da das Wetter extremer wird. So trifft es häufig die ärmsten Regionen der Welt, wenn Stürme, Fluten und Dürre über die Erde hereinbrechen. Eine der furchtbaren Konsequenzen ist dann: Hunger.

Auf der anderen Seite gibt es die Industrienationen wie Nordamerika, Australien und Europa. Hier werden jährlich Tonnen von Lebensmitteln entsorgt. Allein für Deutschland liegen die Schätzungen der Universität Stuttgart bei circa 11 Millionen Tonnen! Im Durchschnitt wirft jeder Bundesbürger pro Jahr 81,6 Kilo Lebensmittel weg – das kann vermieden werden.

Ein Zahlenbeispiel zur Verdeutlichung

Es werden Unmengen an Getreide zur Fütterung von Tieren in Mastanlagen verbraucht. Hochrechnungen ergaben, dass circa 60 Prozent der Getreideernte pro Jahr in die Futtermittel der Intensivtierhaltung fließen. Denn man benötigt 16 kg Getreide, um 1kg Rindfleisch zu „erzeugen“. Dieses Beispiel verdeutlicht die Vergeudung von Ressourcen. Hinzu kommt noch das Leiden der Millionen von Tieren, deren kurzes Leben voller Entbehrungen ist.

Jeder kann zur Veränderung beitragen

Nehmen Sie sich einige Sekunden Zeit und schauen Sie an, wie unsere Ernährung und der Hunger in der Welt zusammenhängen.

PETA hat für Sie kurz und anschaulich zusammengefasst, wie die Situation ist und wie die Entscheidung von jedem Einzelnen etwas verändern kann.

Erkenne-den-Zusammenhang

Was Sie tun können

Jede individuelle Entscheidung für eine tierfreundliche und damit klimafreundliche Ernährung hilft, um langfristig Veränderungen möglich zu machen. Natürlich sind die Ursachen für Hunger multifaktoriell, aber JEDER trägt einen Teil der Verantwortung für unseren Planeten und auch für die Menschen, die ihn bewohnen. Seien Sie dabei! Berichten Sie Freunden und Familie über die Zusammenhänge und beginnen Sie ein veganes Leben! Wir helfen Ihnen mit dem kostenfreien Veganstart-Programm!

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