Für Tierfreunde im besten Alter

Martin Brambach und Christine Sommer für PETA

Martin Brambach und Christine Sommer für PETA

Neues PETA-Motiv: Martin Brambach und Christine Sommer in legendärer Susi und Strolch-Szene. Denn:  Das Schauspieler-Paar is(s)t „fleischlos glücklich“.

Martin Brambach und Christine Sommer präsentieren neues PETA-Veggie-Motiv: Seit rund 30 Jahren lebt Christine Sommer vegetarisch und hat auch ihren Partner Martin Brambach angesteckt: Im gemeinsamen Kühlschrank findet sich schon länger weder Fleisch noch Wurst. Für Martin Brambach (aktuell als Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel im Tatort Dresden zu sehen) eine Erfahrung, die er genießt und allen Verbrauchern „von Herzen empfiehlt“.

Im neuen Motiv der Tierrechtsorganisation PETA zeigen sich die beiden jetzt verliebt wie Susi und Strolch und „fleischlos glücklich“. Mit dem Appell „Probiert es doch auch einmal aus und schaut, wie es euch damit geht“ wenden sich die beiden im Making-of-Video des Fotoshootings an alle Zuschauer. Humorvoll und faktenbasiert schlagen sie vor, Gewohnheiten zu hinterfragen und sich für fleischfreie Mahlzeiten zu entscheiden – „für die eigene Gesundheit, die Umwelt und die Tiere“.

Das Paar über Ernährung und Verantwortung

PETA-Martin-Brambach-Christine-Sommer-Go-Veggie-FINAL„Viele Menschen blenden aus, dass das panierte Schnitzel ein Teil eines fühlenden, sensiblen Lebewesens ist“, so Sommer. „Ich wünsche mir, dass die Verbraucher einen Blick über den Tellerrand wagen und das fleischfreie Leben für sich entdecken.“ „Der Fleischkonsum hat überbordende Konsequenzen für alle Lebewesen auf dem Planeten“, ergänzt Brambach, „Eine einfache Ernährungsumstellung kann helfen, das Leben aller Tiere und Menschen zu verbessern.“

Zahlen und Fakten

Jedes Jahr werden allein in deutschen Schlachthäusern über 800 Millionen fühlende Lebewesen für die Fleischproduktion getötet. Diese Tiere haben meist ein entbehrungsreiches Leben und stressvolle Transporte hinter sich, bevor sie qualvoll sterben. Aufgrund von Fehlbetäubungen werden Rinder, Schweine und Hühner nicht selten noch teilweise bei vollem Bewusstsein getötet. Laut Angaben der Bundesregierung sind je nach Betäubungsart 3,3 bis 12,5 Prozent der Schweine und 4 bis über 9 Prozent der Rinder nicht ausreichend betäubt, wenn sie an einem Bein kopfüber aufgehängt werden und Arbeiter ihnen die Kehle durchtrennen. [1] In absoluten Zahlen bedeutet dies jährlich weit über 300.000 Rinder und bis zu 7,5 Millionen Schweine – die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich weitaus höher.

Neben dem Bericht der Welternährungsorganisation (FAO) von 2006, der die Tierwirtschaft als Hauptverursacher der schlimmsten Umweltprobleme unserer Zeit benennt, stellte das Worldwatch Institute (WI) 2009 fest, dass 51 % der vom Menschen verursachten Treibhausgase aus diesem Sektor stammen. Auch das UN-Umweltprogramm bestätigte 2010, dass ein globaler Wandel hin zu einer veganen Ernährung notwendig sei, um den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels entgegenzutreten. In die gleiche Richtung geht auch die Aussage eines Berichts des deutschen Landwirtschaftsministeriums (BMEL), nach der eine pflanzliche Ernährung über 40 % der Treibhausgasemissionen einsparen könnte. Der Fleischkonsum der Industrienationen ist außerdem für die Welthungerproblematik mitverantwortlich, denn um ein Kilogramm Fleisch zu produzieren, werden bis zu 16 Kilogramm Getreide verfüttert – Getreide, das ansonsten hungernde Menschen ernähren könnte.

Über Martin Brambach

Martin Brambach ist aus der deutschen Theater und Fernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken. Neben jahrelangen Engagements, unter anderem im Bochumer Schauspielhaus und der Berliner Schaubühne, war der 48-Jährige bis heute in weit über einhundert Film- und Fernsehrollen zu sehen. Für „seine stetige schauspielerische Leistung in unterstützenden Rollen“ erhielt er 2011 eine Sondernominierung für den Adolf-Grimme-Preis. 2016 wurde er für seine Rollen in „Der Fall Barschel“ (NDR/ARD), „Unter Verdacht – Ein Richter“ (ARTE) und „Tatort: Auf einen Schlag“ (MDR/ARD) als bester Schauspieler in den Kategorien Fernsehfilme/Serien und Reihen mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Christine Sommer absolvierte ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Nach jahrelangen Theater-Engagements glänzte sie u. a. in Fernsehformaten wie „Kommissar Rex“ und „SOKO Wismar“.

Das Video zum Motiv
Mehr Informationen

PETA50plus.de/themen/gesundheit

Erkennen Sie den Zusammenhang…Welthunger

Quelle:

[1] Deutscher Bundestag Drucksache 17/10021 (2012): Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Bärbel Höhn, Friedrich Ostendorff, Undine Kurth (Quedlinburg), weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 17/9824 –

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