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Lebach: Reh zu Tode gehetzt

Lebach: Reh zu Tode gehetzt

Geländemotorradfahrer hetzen Wild zu Tode! PETA setzt 1000 Euro Belohnung aus, um die Täter zu finden.

Lebach: Reh zu Tode gehetzt – Am Sonntagnachmittag beobachteten Zeugen drei Geländemotorrad-Fahrer bei der Hatz eines jungen Rehs. Die Biker kreisten das panische Tier ein und verfolgten es, bis es zusammenbrach und starb. Medienberichten zufolge waren die Fahrer auffällig bunt gekleidet und fuhren farbig lackierte Geländemotorräder ohne Kennzeichen. Die Tierquälerei fand auf einem Wiesengelände in der Nähe des Friesenhofes, neben dem Verbindungsweg zwischen Brauhaus Schmelz und Gresaubach statt. Die Polizei Lebach bittet um Hinweise auf die Täter unter der Telefonnummer 0 68 81 – 50 50. Um die Suche nach den Tierquälern zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung der Täter führen. Zeugen, die Informationen beisteuern können, haben die Möglichkeit sich telefonisch unter 01520 – 73 733 41 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym.

Die Expertin zum Thema
„Diese brutale Tat muss aufgeklärt werden“, so Judith Pein im Namen von PETA Deutschland e.V. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Wer einem Tier so etwas antut, schreckt möglicherweise auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“

Gut zu wissen!
Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von ausgesetzten Tieren und Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen
PETA.de/Tierqual
PETA.de/TierischeMitbewohner
PETA.de/Staatsanwalt

Foto: (c) frei / pixabay.de

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