Für Tierfreunde im besten Alter

Knuspriges aus dem Ofen: Naan Pizza

Indi­sches Essen ist super­le­cker, aber es ist sehr schwie­rig rein vegane Spei­sen beim Inder zu bekom­men, da nahezu alles mit „Ghee“ – dem indi­schen But­ter­schmalz – zube­rei­tet wird. Es wird dort sowohl zum Anbra­ten, als auch zur „Ver­fei­ne­rung“ der Gemü­se­ge­richte ver­wen­det.

Köstlich und gar nicht schwierig: Naan-Pizza. Foto: (c) eat-this.org

Köstlich und gar nicht schwierig: Naan-Pizza. Foto: (c) eat-this.org

Das ist so schade, denn sie wür­den mit Pflan­zenöl nun­mal genauso gut schme­cken … Tja, da bleibt einem eben mal wie­der nichts ande­res übrig, als selbst den Koch­löf­fel zu schwin­gen.  Nun zu unse­rem heu­ti­gen Rezept. Naan Brot ist ein ech­ter indi­scher Klas­si­ker und wir haben uns über­legt es mal als Pizza umzu­funk­tio­nie­ren. Geht blitz­schnell (abge­se­hen von der „Geh-Zeit“ des Tei­ges) und schmeckt wirk­lich super! Den Belag der Naan Pizza kann man natür­lich auch nach Lust und Laune vari­ie­ren, Reste ver­wer­ten etc. Wir haben uns für Okra­scho­ten, Zwie­beln und Kar­tof­fel­stück­chen ent­schie­den – nom nom nom …

 

Zuta­ten für 6 kleine Naan Pizzas

 

  • 250g Wei­zen­mehl
  • 1/2 Tro­cken­hefe
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Salz (z.B. Meer­salz Ibiza von truegoods.de)
  • 1 TL Zucker
  • 70g Soja­jo­ghurt
  • 2 EL Öl
  • 100 ml war­mes Leitungswasser
  • 1 kleine Zwie­bel (in feine Ringe geschnitten)
  • 1 Dose Okra­scho­ten in Toma­ten­sauce (gibt es z.B. im tür­ki­schen Supermarkt)
  • 2 Knob­lauch­ze­hen (gehackt)
  • 1/2 Chi­li­schote (fein gehackt)
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • 1/2 TL Kumin
  • 1/2 TL Meer­salz (z.B. Meer­salz Ibiza von truegoods.de)
  • 1/2 TL Kori­an­der (getrocknet)
  • optio­nal: gekochte Kartoffelstückchen
  • optio­nal: etwas vega­ner Käse (z.B. Wil­mers­bur­ger Pizzaschmelz)

 

Der Naan-Teig ist zwar sehr schnell zusam­men­ge­rührt, doch sollte er ca. 2–3 Stun­den vor der Zube­rei­tung gehen. Als ers­tes gibt man das Wei­zen­mehl, die Hefe, das Back­pul­ver, das Salz und den Zucker in eine Rühr­schüs­sel und ver­mengt das Ganze. Dazu gibt man dann das Soja­jo­ghurt, das Öl und das Was­ser und rührt alles gut mit einem Hand­rühr­ge­rät durch. Sollte der Teig sehr stark kle­ben, gibt man ein­fach noch ein biss­chen mehr Mehl dazu bis es passt. Alle Tei­greste in der Rühr­schüs­sel noch von Hand mit dem Teig „ein­sam­meln“ und den Teig zu einer „Kugel“ formen.

Die Rühr­schüs­sel deckt man nun mit einem sau­be­ren Küchen­tuch ab und lasst den Teig ca. 2–3 Stun­den, am bes­ten an einem war­men Ort, „gehen“ bis sich seine Größe ver­dop­pelt hat.

Zum Reinbeißen! Foto: (c) eat-this.org

Zum Reinbeißen! Foto: (c) eat-this.org

Ist der Teig soweit, gibt man ihn auf eine bemehlte Arbeits­flei­che, teilt ihn in 6 gleich große Stü­cke und heizt den Back­ofen schon mal auf 240 Grad Umluft vor. Das Back­blech sollte auch schon mit im Ofen vor­ge­heizt wer­den. Nach­ein­an­der formt man diese nun mit einem Nudel­holz, zur Not geht’s auch per Hand, in ca. 20 cm lange ovale Fla­den. Ist die Tem­pe­ra­tur im Back­ofen soweit, gibt man die Fla­den auf ein Back­pa­pier und dann in den Ofen.

Die Fla­den soll­ten nun ca. 5 Minu­ten backen. In der Zwi­schen­zeit kann man den Belag vor­be­rei­ten. Dazu gibt man ein­fach die ein­ge­leg­ten Okra­scho­ten in die Rühr­schüs­sel und ver­mengt diese mit dem gehack­ten Knob­lauch, den Chi­lis und den Gwe­ür­zen. Danach nimmt man die Naan-Fladen her­aus, bepin­selt sie ein wenig mit Öl (schmeckt toll mit Chili– oder Knob­lauchöl) und gibt auf jeden Fla­den etwas von der Okra-Mischung. Oben­drauf legt man nun noch die Zwie­bel­ringe, die Kar­tof­fel­stück­chen und streut etwas vega­nen Käse darauf.

Jetzt die Naan-Pizza noch einmal für ca. 5–6 Minu­ten bei 180 Grad in den Ofen.

Guten Appe­tit!

Wir bedanken uns bei eat-this.org für das tolle Rezept und die schönen Bilder.

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