Für Tierfreunde im besten Alter

Katzenbabys in Glascontainer erstickt!

Katzenbabys in Glascontainer erstickt!

Tierdrama in Weißwasser: Katzenbabys in Glascontainer erstickt.

Wer kann Beweise liefern? Wer hat etwas beobachtet? PETA setzt 1000 Euro Belohnung für Hinweise aus.

Suche nach Tierquäler: Am Samstagmorgen den 2. August 2014 gegen 0:30 Uhr hörte eine Passantin im ostsächsischen Weißwasser klägliches Wimmern aus einem Glascontainer in der Gutenbergstraße. Sie alarmierte die Feuerwehr, die den Container aufschnitt und eine weiße, zugeknotete Plastiktüte barg – darin befanden sich drei Katzenbabys.

Katzenbabys in Glascontainer erstickt! Zwei Tiere waren bereits tot, das Dritte wurde zunächst der Interessengemeinschaft „Katzen in Not“ übergeben, verstarb aber kurze Zeit später. Die Polizei ermittelt Medienberichten zufolge wegen Tierquälerei.

Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Tierquälers führen. Zeugen, die Informationen zu diesem Fall beisteuern können oder möglicherweise wissen, woher die Katzenbabys stammen, wenden sich bitte telefonisch unter 01520 73 733 41 oder per E-Mail an PETA. Weiterhin fordert PETA die Einführung einer bundesweiten Kastrationspflicht für alle freilaufenden Katzen, um Fälle wie diesen zu verhindern.

„Helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, appelliert Judith Pein im Namen von PETA Deutschland e.V. „Katzenbabys werden immer wieder ausgesetzt oder grausam „entsorgt“. Eine Kastrationspflicht ist die einzig zukunftsfähige Lösung, um unerwünschten Jungtieren ein solches Leiden zu ersparen und um die Überpopulation langfristig in den Griff zu bekommen.“

Kastration gegen Katzenleid

In Paderborn gibt es ein Kastrationsgebot bereits seit 2008, zahlreiche weitere Städte sind inzwischen nachgezogen. Das Ausmaß der Überbevölkerung von Katzen wird schnell klar, wenn man bedenkt, dass eine nicht kastrierte Katze im Jahr zweimal Babys bekommen kann und diese wiederum ab dem fünften Lebensmonat geschlechtsreif sind – so können sich eine Katze und ihre Nachkommen innerhalb von nur sieben Jahren theoretisch auf bis zu 420.000 Katzen vermehren.

Tiere auszusetzen ist eine Straftat
Die Tierrechtsorganisation macht darauf aufmerksam, dass das Aussetzen von Tieren laut § 3 Tierschutzgesetz verboten ist und den Straftatbestand der Tierquälerei nach § 17 Tierschutzgesetz erfüllt. Dies kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Auch für die nicht artgerechte Unterbringung und Versorgung von Tieren sowie die bewusste Unterlassung notwendiger Hilfeleistung greifen gleiche Gesetze.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen
PETA.de/ Tierquälerei
PETA.de/themen/Heimtierschutzgesetz
PETA.de/themen/Tierische_Mitbewohner
PETA.de/katzenkastration
PETA.de/katzenjammer
PETA.de/staatsanwalt

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen