Für Tierfreunde im besten Alter

Jeder kann Tieren helfen! Tipps für Tierhelden

Jeder kann Tieren helfen! Tipps für Tierhelden

Tiere in Not: Mit den Tipps von PETA50Plus wird jeder zum Anwalt für Hund, Katze und Co.

Hinsehen und Tieren helfen statt Leid zu ignorieren: Der Nachbar hält seinen Hund an der Kette oder seine Vögel in engen Käfigen, die kranke Katze wird nicht tierärztlich versorgt oder die Pferde müssen in den eigenen Exkrementen stehen – oft werden Tiere in unserer direkten Umgebung nicht artgerecht gehalten, vernachlässigt oder gar böswillig misshandelt. Manchmal weiß man nicht, soll man sich einmischen? Riskiert man Ärger mit der betreffenen Person? Was sagt das Recht dazu? PETA50Plus möchten Ihnen Tipps an die Hand geben, wie Sie handeln können. Aber das Wichtigste ist: Mut! Helfen Sie denjenigen, die der Situation machtlos ausgeliefert sind.

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Die Expertin zum Thema

Jennifer Kuret, Koordinatorin für Missstandsmeldungen bei der Tierrechtsorganisation PETA, gibt wichtige Tipps, wie jeder zu einem Anwalt für Tiere werden kann.

„Es ist wichtig, dass Menschen, die Tierquälereien beobachten, sich für die Opfer einsetzen“, so Jennifer Kuret. „Denn Tierquälerei stellt einen Straftatbestand dar, der gemäß Tierschutzgesetz mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden kann.“

Tierquälerei beobachtet? Das kann jeder tun
  • Reden ist Gold, Schweigen Silber: Zeugen von Missständen können betreffende Tierhalter zunächst persönlich ansprechen und sachlich über die von ihnen festgestellten Probleme informieren. Möglichweise kann bereits ein konstruktives Gespräch eine Verbesserung erwirken.
  • Wann, wo und wie findet Tierquälerei statt? Fotos und/oder Videos sowie ein Protokoll können Behörden dazu veranlassen, einzugreifen. Tierfreunde können auch weitere Zeugen suchen und sich mit ihnen gemeinsam für die Tiere einsetzen.
  • Der Fall sollte dem Veterinäramt gemeldet werden, das die Tierhaltung kontrolliert und gegebenenfalls Auflagen erteilt. Adressen und Telefonnummern der in der Stadt oder im Landkreis für Tierschutz zuständigen Ämter gibt es zum Beispiel im Internet.
  • Gefahr im Verzug: Ist das Leben eines Tieres akut bedroht, muss die Polizei informiert werden.
  • Scheitern alle eigenen Bemühungen, das Leben misshandelter Tiere zu verbessern, steht PETA vertrauensvoll als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Im Dialog mit den Behörden konnte die Tierrechtsorganisation bereits vielen Tieren helfen.

Wichtig ist es, hartnäckig zu bleiben. Wenn ein Fall von Tierquälerei gemeldet wurde, empfiehlt es sich beim Amt nachzuhaken. Wenn unklar ist, ob es sich bei einer Tierhaltung um einen Tierschutzfall handelt, können folgende Links weiterhelfen:

Danke, dass Sie hinsehen und helfen! Gemeinsam können wir die Welt für Tiere ein bisschen besser machen.

 

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