Für Tierfreunde im besten Alter

Harald Glööckler von Schäferhund gebissen

Harald Glööckler von Schäferhund gebissen

Harald Glööckler von Schäferhund gebissen!

Der beliebte Designer fordert die Einführung eines Hundeführerscheins.

 

Glück im Unglück: Als Harald Glööckler vor knapp zwei Wochen im Berliner Lustgarten von einem Schäferhund gebissen wurde, kam der Designer mit leichten Verletzungen davon. Das freilaufende Tier hatte Glööckler, der mit seinem Zwergspaniel „Billy King“ spazieren ging, unvermittelt angegriffen.

Angesichts des Vorfalls fordert Harald Glööckler nun zusammen mit der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. die Einführung eines sogenannten Hundeführerscheins. Ein solcher Nachweis kann sicherstellen, dass Hundehalter sachkundig mit ihrem Tier umgehen und die Signale des Vierbeiners richtig deuten, denn zur Vermeidung von Beißvorfällen ist eine funktionierende Kommunikation zwischen Hund und Halter unerlässlich. Zudem werden beim Hundeführerschein Kenntnisse über die Anforderungen der Hundehaltung vermittelt, die für ein tiergerechtes Leben der Hunde unerlässlich sind. PETA appelliert bereits seit Jahren an die Bundes- und die Landesregierungen, einen Sachkundenachweis für Tierhalter zu etablieren.

„Jeder Hund, der falsch gehalten und behandelt wird, kann zu einer Gefahr für den Menschen werden – unabhängig davon, ob es ein Schäferhund, ein Dackel oder ein Mischling ist. Kein Tier kommt aggressiv auf die Welt – erst seine Halter machen es dazu. Ein verpflichtender Hundeführerschein könnte derartige Übergriffe verhindern“, so Harald Glööckler.

Harald Glööckler ist ein großer Tierfreund, der seine Kollektionen ohne Pelze gestaltet. Gemeinsam mit PETA setzt er sich gegen das Tragen von Tierhäuten ein und hat hierfür schon diverse Motive mit der Tierrechtsorganisation realisiert.

Der Hundeführerschein

Der Hundeführerschein sieht vor, dass künftige Halter bereits vor Aufnahme eines Hundes einen Theoriekurs absolvieren, bei dem sie das notwendige Fachwissen über eine tiergerechte Haltung und Aspekte wie Kommunikation und Bedürfnisse von Hunden erwerben. Anschließend an den theoretischen Kurs folgt für Halter und Hund ein gemeinsames obligatorisches Praxisseminar in einer Hundeschule.

In der Schweiz sind Hundehalter bereits seit 2008 zu einem Sachkundenachweis verpflichtet. Ebenso in Liechtenstein, wo die Zahl der Hundeangriffe auf Menschen seither deutlich zurückgegangen ist. Als erstes deutsches Bundesland hat Niedersachsen eine entsprechende Regelung beschlossen – der allgemeine Hundeführerschein ist in diesem Bundesland seit Juli 2013 verpflichtend.

Die Einführung eines Hundeführerscheins hat einen weiteren Vorteil: Menschen, die sich noch nicht ausführlich mit dem Thema Hundehaltung auseinandergesetzt haben, können so von eventuellen Impulskäufen abgehalten werden. Jedes Jahr landen 80.000 Hunde in deutschen Tierheimen, darunter sehr viele Tiere, die unüberlegt „angeschafft“ wurden.

Weitere Informationen:
PETA.de/Hundeführerschein

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