Für Tierfreunde im besten Alter

Gut zu wissen! Das sagt die Wissenschaft über Ernährung, Klima und Gesundheit

PETA empfiehlt ihn schon lange: den veganen Lebensstil. Wer bewusst lebt, der kann genießen und gleichzeitig seine Gesundheit fördern, Tieren Leid ersparen und der Natur und dem Klima helfen. All diese Fakten stehen in engem Zusammenhang, denn das vegane Leben ist eine soziale Bewegung, ein modernes Gesamtkonzept – auf das man sich in jedem Alter einlassen kann.

Veganer stehen häufig Vorurteilen gegenüber: Die pflanzliche Ernährung sei einseitig. Vegane Kleidung sei nicht bequem und ließe sich nicht an die verschiedenen Jahreszeiten anpassen. Auch hört man immer wieder, dass sich Veganer so sehr einschränken müssten, dass das Leben ihnen keine Vielfalt mehr biete. PETA kann diese Argumente guten Gewissens entkräften, denn Veganer sind nicht nur agil und gesund, sie lieben zudem den bewussten Genuss. Veganer sind körperlich weitaus beweglicher und schmerzfreier als Menschen, die tierische Produkte konsumieren. Und in puncto Bekleidung bietet der Handel heute eine Fülle an modernen Textilien, die in jeder Jahreszeit für einen modischen Look sorgen.

Es gibt also zahlreiche gute Gründe für einen rein pflanzlichen Lebensstil, die zudem von wissenschaftlich fundierten Fakten und offiziellen Stellen unterstützt werden.

Wir haben hier einige für unsere Leser zusammengestellt:

 

Vegane Küche - leicht & lecker. Foto: (c) Wolfgang Dirscherl, pixelio.de

Vegane Küche – leicht & lecker. Foto: (c) Wolfgang Dirscherl, pixelio.de

1.      Herz-Kreislauf Erkrankungen – die häufigste Todesursache

Im Jahr 2011 starben in Deutschland insgesamt 852.328 Menschen, davon 407.628 Männer und 444.700 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sank damit die Zahl der Todesfälle gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent. Die häufigste Todesursache war wie schon in den Vorjahren eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.

40,2 Prozent aller Sterbefälle wurden im Jahr 2011 hierdurch verursacht. Vor allem bei älteren Menschen führen diese Erkrankungen häufig zum Tod: 92 Prozent der an einer Krankheit des Herz-Kreislaufsystems Verstorbenen waren 65 Jahre und Älter. Zweithäufigste Todesursache waren 2011 die Krebserkrankungen: Mehr als 220.000 Menschen starben daran (26 Prozent).

(Quelle: Schrot & Korn, Ausgabe September 2013)

Erschreckende Zahlen! Nachgewiesen ist: Eine vegane Ernährung beugt Krebs vor und wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Veganer leiden viel seltener an beiden Krankheitsbildern. Durch die pflanzliche Kost werden weniger schädliche Fette in den Arterien abgelagert, was das Herz-Kreislauf-System entlastet. Die in den Pflanzen enthaltenen Stoffe sind gut für den Zellstoffwechsel, was Krebserkrankungen wiederum vorbeugt.

 

2.      Gute Ernährung für eine starke Blase

Rund 6 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Blasenschwäche. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von hormonellen Umstellungen, Bindegewebsschwäche, altersbedingten Veränderungen der Blase oder Prostatavergrößerungen bis hin zu chronischen Harnwegsinfektionen.

Oft können schon Alltagsgewohnheiten und die Ernährung eine Verbesserung bringen: „Eine ausgewogene Ernährung wirkt der Blaseninkontinenz entgegen“, erklärt Erhard Hackler, Vorstand der Deutschen Seniorenliga in Bonn. Starkes Übergesicht schwäche den Beckenboden und sei somit ein wichtiger Risikofaktor für diese Form der Blasenschwäche. Viel Flüssigkeit und reichlich Ballaststoffe, wie zum Beispiel in Vollkornprodukten, Gemüse, Obst und Trockenfrüchten enthalten, tragen zu einer gesunden Verdauung bei und schonen so Beckenboden und Blase.

(Quelle: Schrot & Korn, Ausgabe September 2013)

Die Vorstellung, eine schwache Blase zu haben und möglicherweise wieder Windeln tragen zu müssen, ist keine schöne Perspektive. Wer davon betroffen ist, kann seine Situation unter Umständen mit einer veganen Ernährung verbessern. Denn Veganer wiegen im Durchschnitt 10 kg weniger als Menschen, die Fleisch und andere tierische Produkte konsumieren. Eine rein pflanzliche Ernährung ist abwechslungsreich und versorgt den Körper umfassend mit wichtigen Mineralien, Vitaminen und Ballaststoffen.

 

3.      Klimafreundlicher Essen

Würden sich die Deutschen nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ernähren, so würde weniger CO2 freigesetzt.

Eine aktuelle Studie errechnete eine Einsparung von 27 Millionen Tonnen CO2 jährlich. Die DGE spricht sich für eine fleischärmere, vielfältigere, auf pflanzlichen Lebensmitteln basierende Kost aus.

(Quelle: Schrot & Korn, Ausgabe September 2013)

 

PETA geht einen Schritt weiter und empfiehlt eine komplett vegane Ernährung. Auf diese Weise kann dem Klima um ein Vielfaches geholfen werden, denn Tiere – und hier vor allem Rinder – produzieren bei der Verdauung große Mengen des klimaschädlichen Gases Methan. Zudem ist die Produktion von Fleisch ein Gigant in Sachen Wasserverbrauch: Damit ein einziges Steak auf dem Teller liegen kann, werden ca. 4.000 Liter (!) Trinkwasser benötigt. Zudem müssen rund 16 kg Getreidefutter aufgebracht werden, um lediglich 1 kg Fleisch für den Verbraucher zu produzieren. Vom Leid der Tiere ganz abgesehen, sind alleine diese Fakten schon Grund genug, um über die eigene Ernährung nachzudenken.

 

Sie möchten mehr erfahren?

Hier finden Sie weitere Informationen über Veganer und die Risikominimierung von Erkrankungen:

PETA50plus.de/erkenne-den-zusammenhang-ernahrung-und-krankheiten/

Hier können Sie mehr über die vegane Lebensweise und den Klimaschutz erfahren:

PETA50plus.de/gute-grunde-warum-es-keinen-fleisch-essenden-umweltschutzer-gibt/

Hier lesen Sie mehr über Milchprodukte:

PETA50plus.de/harvard-spricht-milch-gesundheitlichen-wert-ab/

Hier finden Sie köstliche vegane Rezepte:

PETA50plus.de/themen/rezepte/

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