Für Tierfreunde im besten Alter

Tierfreundllich feiern – die Goldene Hochzeit

Tierfreundllich feiern – die Goldene Hochzeit

Ein großes Familienfest steht an: Wer Goldene Hochzeit feiert, der freut sich über einen wundervollen Tag mit Familien und Freunden. Besonders schön wird das Fest, wenn kein Tier leiden muss!

Ein Fest, wie die Goldene Hochzeit, für viele unterschiedliche Gäste zu planen, kann anstrengend sein. Denn schnell sieht sich das goldene Brautpaar mit einem Berg an Wünschen und Meinungen konfrontiert. Dabei wird gerne vergessen, dass der besondere Tag allein dem Hochzeitspaar gehört und dieses die Möglichkeit haben sollte, seinen ethischen Überzeugungen und sich selbst treu zu bleiben – auch bei der Wahl des Menüs, der Torte oder der Kleidung. Um dieses schöne Fest ganz ohne „tierische Fettnäpfchen“ verbringen und die Gäste dennoch verzaubern zu können, hat PETA50Plus eine kleine Checkliste für alle tierfreundlichen Jubiliare zusammengestellt.

Die Expertin zum Thema

„Ein großes Fest ist die perfekte Möglichkeit, Familie und Freunden die schönsten Seiten des veganen Lebens zu zeigen“, so Johanna Fuoß, Fachreferentin für Bekleidung bei PETA. „Die große Vielfalt an tierfreundlichen Gestaltungsmöglichkeiten verwandelt jede Feier in ein Fest der Liebe, für das garantiert niemand leiden musste.“

Senioren Paar bei goldener Hochzeit

© iStock.com / bowdenimages

Was bei der Planung eines veganen Festes zu beachten ist

  • Das Festmahl:

    Ein veganes Menü verursacht nicht nur weniger Tierleid, sondern sorgt auch dafür, dass jeder Gast beherzt zugreifen kann. Immer mehr Menschen wählen schließlich aufgrund von Allergien und Lebensmittelintoleranzen sowie aus religiösen oder ethischen Überzeugungen rein pflanzliche Produkte. Eine wachsende Anzahl veganer oder vegan-freundlicher Caterer und Restaurants liefern allerhöchsten Genuss für ein tierleidfreies Fest. Bei konventionellen Caterern kann eine Anfrage mit erklärenden Informationen und Vorschlägen sehr hilfreich sein.

  • Getränke:

    In Getränken kann sich sowohl in den Zutaten als auch in den Hilfsstoffen Tierisches verstecken. Letzteres muss leider nicht deklariert werden. Darum sollte das Hochzeitspaar auf ausdrücklich vegane Varianten setzen, die z. B. ohne tierische Farbstoffe, Gelatine oder Fischblasen zur Klärung auskommen. Das Angebot an veganen Getränken, einschließlich Wein und Sekt, ist mittlerweile groß. Herstellerunabhängige Vegan-Siegel sowie der Einkaufsguide von PETAs Jugendkampagne PETA ZWEI helfen bei der Auswahl.

  • Hochzeitstorte:

    Der Höhepunkt eines jeden Hochzeitsfestes – auch bei der goldenen Hochzeit –  ist die Torte. Leider verursacht sie mit Zutaten wie Milch, Eiern, Butter und Sahne auch viel Tierleid. Das muss nicht sein: Immer mehr Konditoren bieten vegane Köstlichkeiten an. Hochzeitspaare, die auf Do-it-yourself setzen, finden in PETAs „ultimativem veganem Backpapier“ und vielen veganen Backbüchern Hilfe bei der rein pflanzlichen Zubereitung.

  • Kleid und Anzug:

    Beliebte Stoffe für das vegane Traumkleid sind tierfreundliche Baumwolle, Chiffon und natürlich Spitze (mit Ausnahme von Chantillyspitze, die aus Seide besteht). In Unter- und Oberröcken versteckt sich gerne Seide, die viel Leid verursacht: Für ein einziges Kleid werden bis zu 50.000 Raupen in ihren Seidenkokons verbrüht. Während der Herzensdame eine Vielfalt an Kleidern zur Verfügung steht, greift der Bräutigam meist auf den klassischen Anzug zurück, in dem jedoch häufig Wolle verarbeitet wird. Anzüge aus Baumwolle, Polyester oder Viskose sind die tierfreundliche Alternative.

  • Accessoires und Schuhe:

    Schuhe wählt das tierfreundliche Festpaar am besten aus Kunstleder oder pflanzlichen Stoffen. In Sachen Schmuck und Accessoires stehen Leder, aber auch Federn und Perlen auf der roten Liste. Bei Krawatten, Fliegen und Brusttüchern sollten Varianten ohne Seide und Wolle gewählt werden. Paare, die noch mehr Tipps brauchen, finden unter veganemode.info alles zum veganen Dresscode.

  • Deko:

    Kunstblumen aus Seide, Federn von gerupften Vögeln und Kerzen aus Bienenwachs braucht niemand auf einer Hochzeit. Echte Blumen sehen ohnehin viel schöner aus und sind – wie Kunstfedern und Kerzen aus tierfreundlichem Paraffin – überall erhältlich. Wer bei der romantischen Beleuchtung auf Erdölprodukte verzichten möchte, kann Kerzen aus Sojaöl, zertifiziertem Palmöl, Stearin oder Biomasse wählen. In manchen Kerzen verstecken sich jedoch tierische Fette, weshalb im Zweifel der Hersteller kontaktiert werden sollte.

  • Transportmittel:

    Pferdekutschen sind nicht nur unbequem und holprig, sie sind regelrecht gefährlich, wie zahlreiche Kutschunfälle und vor Erschöpfung zusammenbrechende Pferde immer wieder zeigen. Besser eignen sich tierfreundliche Transportmittel wie Auto, Limousine, Motorrad – oder etwas ausgefallener – gerne auch ein Fahrrad. PETA50Plus wünscht allen Paaren viel Glück und Gesundheit für die kommenden Jahrzehnte und einen traumhaften Festtag, der für immer in tierfreundlicher Erinnerung blei

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