Für Tierfreunde im besten Alter

Füttern oder nicht?

Füttern oder nicht?

Gerade diejenigen unter uns, die in ländlichen Gegenden, an Parks oder in Industriegebieten leben, kennen sie nur zu gut: Heimatlose Katzen. Schätzungen zufolge, sind es alleine in Deutschland ca. 2 Millionen, die hungern, an unbehandelten Krankheiten leiden oder Tierquälern und dem Straßenverkehr zum Opfer fallen. Deshalb ist es nur zu gut verständlich, dass viele Tierfreunde die Katzen füttern und ihnen so zumindest eine Sorge nehmen.

Katzen im Freigang sollen kastriert sein. Foto: (c) PETA

Katzen im Freigang sollen kastriert sein. Foto: (c) PETA

Doch das Füttern alleine löst die Ursache nicht: Wer heimatlose Katzen füttert, sollte in jedem Fall auch für ihre Kastration sorgen! Denn nur eine einzige unkastrierte Katze und ihre Nachkommen können potenziell in nur sieben Jahren für 370.000 Katzenbabys sorgen. So wird das Leid der Tiere immer größer. Weitere Informationen, warum die Kastration so wichtig ist und warum PETA die Kommunen auffordert, aktiv zu werden, finden Sie hier: www.peta.de/katzenkastration.

Wer sich die Kastration selbst nicht leisten kann, findet meist Unterstützung bei der örtlichen Katzenhilfe oder im Tierheim. Viele Tierärzte bieten mittlerweile auch die Option der Ratenzahlung an oder arbeiten in derartigen Fällen zu einem günstigeren Tarif innerhalb der Gebührenordnung. Erkundigen Sie sich am besten im örtlichen Tierheim.

Das gleiche gilt für das Füttern von Stadttauben. In vielen Städten gibt es Überpopulationen an Tauben und es wird auf die verschiedensten Arten versucht, die Bestände zu reduzieren. Nicht immer auf tierfreundliche Weise, denn oft entledigt man sich der Tauben durch Vergiftung, Abschuss, Fallen und andere meist tödlich endende Mittel. Unter den Überpopulationen leiden nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere.

Wie bei heimatlosen Katzen kann auch bei den Stadttauben nur eine organisierte Geburtenkontrolle die Überpopulationen und die dadurch entstehenden Probleme eindämmen. Viele Städte haben Konzepte entwickelt und zum Beispiel besonders eingerichtete und betreute Taubenhäuser installiert, wodurch Fütterung und Brut kontrolliert werden kann.

Sie möchten sich engagieren und mithelfen, die Situation der Tiere zu verbessern? Unterstützung finden Sie bei örtlichen Tierheimen oder Tierschutzorganisationen.

Mehr Informationen zum Thema Kastration von Katzen finden Sie hier:

http://www.peta.de/katzenkastration

 

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