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Fellwechsel bei Hund und Katze

Fellwechsel bei Hund und Katze

Herbstzeit ist Fellwechselzeit – PETA50Plus gibt Tipps für eine unterstützende Fellpflege bei Hund und Katze

Der Spätherbst geht, das Winterfell fell kommt: Haaransammlungen auf Teppich und Liegeplatz zeigen es, der Fellwechsel bei Hund und Katze hat begonnen. Ausgelöst wird dieser hormonell gesteuerte Vorgang bei Tieren durch die sich verändernden Temperaturen und Tageslichtlängen im Frühjahr und im Herbst. Der Fellwechsel dauert etwa 6 bis 8 Wochen, in denen der tierische Organismus auf Hochtouren läuft und Tierhalter vermehrt lose Haare zu beseitigen haben. Eine unterstützende Fellpflege kann der Flusen-Schwemme jedoch gezielt entgegenwirken und insbesondere langhaarigen Tieren helfen. PETA50Plus hat einige Tipps zusammengestellt, die Hund, Katze und Halter die Zeit des Fellwechsels erleichtern.

Die Neubildung des Fellkleides ist eine Herausforderung für den Körper der Tiere. Er muss das alte Fell abstoßen und einen neuen Pelz produzieren. Durch eine tiergerechte Fellpflege können Hunde- und Katzenhalter ihre vierbeinigen Freunde dabei gezielt unterstützen.

 

Experten Tipps auf einen Blick

 

  • Tägliches Bürsten: Während des Fellwechsels sollte das Tier täglich mit einem speziellen Kamm oder einer Bürste gekämmt werden, um lose Haare zu entfernen. Gebürstet wird in Wuchsrichtung der Haare – vom Kopf abwärts in Richtung des Körper und der Beine. Bei besonders dichtem Fell kann das Deckhaar angehoben und zunächst die Unterwolle und erst danach das gesamte Fell inklusive Deckhaar gekämmt werden.
  • Die richtigen Pflegeutensilien: Ob Fellpflegehandschuhe, Kämme mit abgerundeten Zinken oder Bürsten mit Kunststoffnoppen – sie alle schonen die empfindliche Haut und massieren sie gleichzeitig. Das regt die Durchblutung und die Talgproduktion an – für einen gesunden und kräftigen neuen Pelz.
  • Ausgewogene Ernährung: Einige Vitamine und Mineralstoffe sind besonders wichtig für Haut und Haar und können über die Nahrung zugeführt werden. So ist Hefe reich an Biotin. Vollkornprodukte enthalten wertvolles Magnesium und Vitamin E. Karotten liefern Beta-Carotin. Kleine Mengen hochwertiger Öle wie z. B. Leinöl, Distelöl und Nachtkerzenöl regen das Haarwachstum an und können bei schuppiger Haut oder trockenem, struppigen Fell helfen.
  • Katzengras anbieten: Bei der katzentypischen, ausgiebigen Fellpflege können Samtpfoten große Haarmengen verschlucken. Um der Bildung gefährlicher Haarbälle im Verdauungstrakt vorzubeugen, müssen sie den Haarfilz entweder ausscheiden oder hin und wieder erbrechen. Deshalb sollte ihnen stets Katzengras zur Verfügung stehen, ganz besonders bei reiner Wohnungshaltung.
  • Ganzjährige Pflege: Hunde und Katzen sollten das ganze Jahr über regelmäßig gebürstet werden. Dies ist gut für die Durchblutung der Haut und beugt Verfilzungen vor, die Parasitenbefall und Hautirritationen begünstigen. Dies gilt auch für Rassen wie z.B. Pudel, die nur geringe Haarmengen verlieren. Sind die Haare bis auf die Haut verfilzt, hilft insbesondere bei langhaarigen Katzen mitunter nur eine Schur unter Vollnarkose.
  • Achtung! Verlieren Tiere plötzlich übermäßig viele Haare, möglicherweise begleitet von starkem Juckreiz, Hautrötungen oder in Form von kreisrunden haarlosen Stellen, dann sollten Tierhalter einen Tierarzt aufzusuchen. Hinter diesen Symptomen können sowohl Pilzerkrankungen stecken, als auch hormonelle Probleme, Allergien oder Parasiten.

Viele Hunde und Katzen genießen die sanfte Bürstenmassage und die tägliche Zuwendung „ihres“ Menschen. So fördert die regelmäßige Fellpflege auch die Bindung zwischen Mensch und Tier.

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