Für Tierfreunde im besten Alter

Ein persönlicher Einblick in die Tierrechtsarbeit

Ein persönlicher Einblick in die Tierrechtsarbeit

Ein persönlicher Einblick in die Tierrechtsarbeit – Von Harald Ullmanns Schreibtisch

 

Liebe PETA50Plus-Leser,

PETA Deutschland feiert dieses Jahr 20-jähriges Jubiläum! Dieser freudige Anlass erinnert mich an zwei Ereignisse, die ziemlich gut verdeutlichen, was wir bereits alles erreicht haben – aber auch, wie viel Arbeit noch vor uns liegt.

Ein persönlicher Einblick in die Tierrechtsarbeit:

Die erste Geschichte ist der Geburtstag meiner Schwiegermutter vor zehn Jahren, den meine Frau, meine Schwiegermutter und ich mit einem Essen im Stuttgarter Restaurant „Körle und Adam“ feierten. Meine Schwiegermutter erklärte dem Kellner damals, dass zwei von uns Veganer seien und fragte ihn, was man für uns zubereiten könne. Der Kellner ging in die Küche und kam kurz darauf mit dem Koch und weiteren Küchenangestellten zurück – alle wollten sehen, wie ein Veganer aussieht! Wir besuchen besagtes Stuttgarter Restaurant bis heute – doch seit damals hat sich so einiges verändert und das Restaurant hat nun sogar ein Projekt gemeinsam mit PETA realisiert. Sie möchten wissen, was? Hier erfahren Sie mehr – lassen Sie sich überraschen!

Bei der zweiten Begebenheit handelt es sich um eine „ungeplante“ Tierrettung. Ich war in die türkische Stadt Antalya gereist und wollte dort die Misshandlung von Pferden dokumentieren, die gezwungen wurden, Möbel, Müll und andere schwere Lasten zu ziehen. Viele dieser Pferde waren unterernährt, lahmten und hatten offene, blutige Wunden.

Also stattete ich dem örtlichen Tierheim einen Besuch ab und sprach mit dem Leiter über Möglichkeiten, wie man den Pferden helfen könne. Während wir uns unterhielten, kam ein Tourist herein; im Arm hielt er einen winzigen Welpen. Normalerweise werden heimatlose Tiere in diesem Tierheim kastriert und anschließend wieder in ihrem angestammten Revier ausgesetzt. Doch als ich dieses kleine, angsterfüllte Hundemädchen sah, erschien mir der Gedanke unerträglich, dass sie wieder auf die Straße zurück sollte, wo sie Tag für Tag um ihr Überleben kämpfen muss. Während ich diese Zeilen nun schreibe, liegt Hera – so nannte ich die kleine Hündin – schlafend unter meinem Schreibtisch. Mit viel Liebe und einer guten Sozialisation hat sie sich zu einem prächtigen, selbstbewussten und hingebungsvollen Hund entwickelt.

Auch wenn Hera gerettet wurde, führen noch immer unzählige Tiere einen täglichen Überlebenskampf auf der Straße. Um ihr Leid wirksam beenden zu können, müssen wir das Problem an der Wurzel bekämpfen. Aus diesem Grund unterstützt PETA die gesetzliche Kastrationspflicht und ein Verkaufsverbot von sogenannten Haustieren.

Übrigens: Unsere Pferde-Kampagne – der Grund, aus dem ich damals nach Antalya fuhr – war von Erfolg gekrönt: 2007  verabschiedete die Stadt Antalya ein Gesetz, das die Nutzung von kranken, verletzten oder entkräfteten „Arbeitstieren“ untersagt. Weitere Informationen finden Sie unter PETA.de/PferdeAntalya.

Für alle Tiere,

Harald Ullmann

2. Vorsitzender PETA Deutschland e.V.

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