Für Tierfreunde im besten Alter

Duisburg: Ziegen getötet und entwendet

Duisburg: Ziegen getötet und entwendet

Zwei Ziegen wurden getötet, ihre Leichen wurden von den Tierquälern mitgenommen– PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Täters führen.

Duisburg: Ziegen getötet und entwendet. Auf einem Privatgrundstück an der Bruchstraße in Duisburg-Fahrn töteten und entwendeten mindestens zwei bislang unbekannte Tierquäler zwei Ziegen. Die Tat wurde bereits in der Nacht vom 6. auf den 7. Februar begangen. Vermutlich stellten die Täter ihr Fahrzeug nachts zwischen 23.00 Uhr und 5.00 Uhr auf der Aldenrader Straße – auf halbem Weg zwischen Prinz-Eugen-Straße und Breitestraße – am Kleingartengelände Ziethenstraße ab. Anschließend kletterten sie über das Gartentor, töteten die zwei Tiere und transportierten diese vermutlich in Wannen oder ähnlichen Behältnissen zu ihrem Fahrzeug. Danach entfernten sie sich mit diesem Auto vom Tatort.

Die Polizei Duisburg ermittelt und sucht weiterhin nach Zeugen, die verdächtige Fahrzeuge oder Personen zu der Tatzeit bemerkt haben. Hinweise nimmt die Behörde unter der Telefonnummer 0203 28 00 entgegen. Um die Suche nach den Tätern zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung der Tierquäler führen. Zeugen, die sachdienliche Informationen beisteuern können, haben ebenfalls die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym.

Die Expertin zum Thema
„Bitte helfen Sie mit, diese brutale Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA Deutschland e.V. „Tiere müssen vor derartigen Übergriffen geschützt werden. Kaltblütigen Handlungen gegenüber Tieren liegen oft schwerwiegende psychische Störungen der Täter zugrunde. Möglicherweise schrecken der oder die Täter auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“

Gewalt gegen Tiere kann auch für Menschen zur Gefahr werden

Fälle von Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen.

Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen
PETA.de/Themen/Tierquälerei
PETA.de/ZeugeVonGrausamkeit

 

Fotohinweis: Das Bild zeigt nicht eine der getöteten Ziegen. Das Motiv ist exemplarisch.

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