Für Tierfreunde im besten Alter

Dr. Neal zum Thema: ADHS

Dr. Neal zum Thema: ADHS

Mein Sohn hat Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Ich habe gehört, der Grund dafür könnte sein, dass ich während der Schwangerschaft Fisch gegessen habe. Kann das wirklich sein?

Die Antwort: Es sind weitere Studien nötig, aber erste Forschungen legen nahe, dass schwangere Frauen, die viel Fisch essen – insbesondere Thunfisch, Schwertfisch und andere Fische mit hohen Quecksilberwerten – einem höheren Risiko unterliegen, Kinder mit ADHS zu bekommen.

Forscher der Boston University School of Public Health untersuchten zwischen 1993 und 1998 insgesamt 788 Kinder aus Massachusetts. Die Mütter mussten während der Schwangerschaft genau aufzeichnen, was sie aßen. So konnte nachvollzogen werden, wie viel Fisch die Frauen zu sich nahmen. Nach der Geburt wurde den Müttern eine Haarprobe entnommen, um die Quecksilberwerte zu testen. Acht Jahre später befragten sie die Lehrer der Kinder, ob diese Anzeichen von ADHS aufwiesen, wie Hyperaktivität, impulsives Verhalten und Unaufmerksamkeit.

Die Forscher kamen  zu dem Schluss, dass die Frauen mit den höchsten Quecksilberwerten in den Haarproben einem um 60 Prozent höheren Risiko ausgesetzt waren, ein Kind zu bekommen, das Anzeichen von ADHS aufweist.

Von den ADHS-Risiken einmal abgesehen, Fisch ist keine gesunde Nahrungsquelle. Das Fleisch von Fischen enthält zwar Omega-3-Fettsäuren, aber auch jede Menge gesättigte Fettsäuren und Cholesterin – und 70 bis 85 Prozent des Fettes enthält keine Omega-3-Fettsäuren. Es ist daher wesentlich gesünder, diese Fettsäuren aus Nüssen, Leinsamen, Lein- und Rapsöl, Sojaprodukten, Bohnen, Gemüse und Weizenkeimen aufzunehmen. Fisch zu essen, ist zu gefährlich.

Anmerkung der PETA-Redaktion: Auch Erwachsene können ADHS oder ADS bekommen. Dies beschränkt sich nicht auf Kinder und Jugendliche. Die Symptome gleichen sich!

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