Für Tierfreunde im besten Alter

Die Wahrheit über Bekleidung mit Pelzen

Pelz – man sieht ihn auf den Laufstegen der Welt und manch einer macht sich keine Gedanken darüber, wo der Pelz herkommt und das es sich hier um ein Produkt handelt, das von Tieren stammt. Diese Tiere müssen in ihrem kurzen Leben viele Entbehrungen ertragen und Leid erleben. PETA kämpft gegen das Tragen von Pelzen und für ein Verbot der Pelztierzucht.

Bisher wurde die Pelztierbranche sogar von der Politik gefördert, in dem der Deutsche Pelzpavillon auf der weltweit größten Pelzmesse subventioniert wurde – dies hat sich nun geändert.

Ein großer Erfolg: Bundeswirtschaftsminister Rösler und sein Ministerium stellen Förderung deutscher Pelzhändler ein

Auf der Pelzmesse „Hong Kong International Fur & Fashion Fair“ wird ab 2014 kein offizieller deutscher Pavillon mit dem Slogan ‚Made in Germany‘ mehr zu sehen sein.
Die Pelzindustrie in Deutschland verliert damit weiter an Boden und staatlicher Unterstützung. Herzlichen Dank an die mehr als 20.000 Menschen, die unsere Online-Petition an Minister Rösler unterstützt und sich für ein Stopp des Deutschen Pelz-Pavillons stark gemacht haben!

Hintergrund:
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hielt bis zum Mai 2013 trotz deutlicher Kritik seitens PETA weiter am deutschen Pelz-Pavillon auf der Pelzmesse „Hong Kong International Fur & Fashion Fair“ fest. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler stand, wie bereits beim EU-Importverbot für Robbenprodukte, in der Verantwortung, den Tierschutz durchzusetzen. Wir meinten dazu: Deutsche Pelzhändler dürfen sich nicht dank Steuergeldern mit dem Slogan „Made in Germany“ schmücken!

 

Das Leben der Tiere auf den Pelzfarmen:

Aktuelles Videomaterial von Undercover-Ermittlungen aus China belegen auf erschütternde Art und Weise die Hintergründe des internationalen Pelzhandels. Die gezeigten grausamen Tötungsmethoden durch Elektrostäbe und Genickbruch sind auf den katastrophalen Pelzfarmen an der Tagesordnung.

 

PETA hat die 10 Wahrheiten über Pelz zusammengestellt:

1. Sogenannte Pelztiere durch anale und genitale Elektroschocks zu töten, ist eine grausame Tötungsmethode, die Pelzfarmer regelmäßig anwenden, um Schäden am Fell zu verhindern.

 

2. 85 Prozent der Häute aus der Pelzindustrie stammen von Tieren, die auf Pelzfarmen gefangen gehalten werden. Dort verbringen sie ihr Leben in engen, dreckigen Drahtkäfigen und werden später oft lebendig gehäutet.

 

3. Etwa eine Milliarde Kaninchen werden jedes Jahr weltweit getötet, damit man ihr Fell zu Kleidung und Pelzbesätzen an unterschiedlichen Gegenständen verarbeiten kann.

 

4. Mangels Tierschutzgesetzen gibt es keine Strafen für Personen, die Tiere auf Pelzfarmen in China misshandeln – China ist der weltweit größte Pelzexporteur , verarbeitet und fertigt damit 80 Prozent aller Pelzprodukte.

 

5. Im Jahr 2011 wurden schätzungsweise 54 Millionen Nerze weltweit von der Pelzindustrie vergast und erschlagen. Trauriger Spitzenreiter ist unser Nachbar Dänemark mit 15 Millionen getöteten Tieren.

 

6. In China werden mehr als 2 Millionen Katzen und hunderttausende Hunde erschlagen, erhängt und oft bei lebendigem Leib gehäutet, um ihre Felle verarbeiten zu können; viele Tiere lässt man ausbluten.

 

7. Nachdem ein Tier getötet wurde, behandelt man die Haut mit giftigen Chemikalien, wie Schwefelsäure, Ammoniumchlorid oder Bleiazetate, um ein Zersetzen oder Schimmeln zu verhindern.

 

8. Der Kot der Nerze trägt zur Verschmutzung des Wasserkreislaufs bei. Gefährliche Bestandteile dieser Ausscheidungen sind Nitrate und Phosphate, welche bei unsachgemäßem Betrieb in die Natur gelangen und verheerende Schäden in Bächen und Flüssen anrichten. Auch in Deutschland wurden wegen Gewässerverschmutzungen Pelzfarmen mit Auflagen belegt oder gar verurteilt.

 

9. Die Herstellung eines Mantels aus Tieren von Pelzfarmen benötigt 20-mal mehr Energie als die Produktion eines Kunstpelzes. Gesamtheitlich betrachtet fließen der Transport von Futtermitteln auf Farmen, die Müllverwertung, Elektrizität für Gebäude und Tötungsapparate, der Einsatz von Pestiziden, Impfstoffen und Antibiotika und der Abtransport von Kadavern in die mangelhafte Umweltbilanz von Echtpelz mit ein.

 

10. Weltweit werden Jahr für Jahr Millionen von Waschbären, Kojoten, Wölfe, Rotluchse, Biber, Otter und andere so genannte Pelztiere durch aufgestellte Fallen für die Pelzbekleidungsindustrie getötet. Beim Waldspaziergang geraten auch häufig Hunde in die hinterhältigen Tötungsapparate.

 

Das PETA-Video über Pelz des bekannten Designers und Tierfreundes Harald Glööckler kann man hier ansehen:

www.youtube.com/watch?v=OeZC-1Z8zKI

 

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