Für Tierfreunde im besten Alter

Delfinbaby im Zoo Duisburg gestorben

Delfinbaby im Zoo Duisburg gestorben

Das neue Jahr beginnt traurig – das vor kurzem geborene Delfinbaby im Zoo Duisburg ist gestorben. PETA fordert die Schließung des Delfinariums.

Delfinbaby im Zoo Duisburg gestorben, die Todesrate bleibt hoch: Eines der beiden in den vergangenen zwei Wochen geborenen Delfinbabys im Duisburger Zoo ist bereits gestorben. Delfinmutter Daisy brachte das Kalb zwei Tage vor Weihnachten zur Welt. Vor diesem Hintergrund fordert PETA50Plus nach dem wiederholten Todesfall ein Zuchtverbot und die Schließung des Duisburger Delfinariums. Die noch lebenden Delfine könnten in betreuten Meeresbuchten weitgehend tiergerecht untergebracht werden. Die Tierrechtsorganisation kritisiert vor allem die mangelhaften Haltungsbedingungen, denen immer wieder Tiere zum Opfer fallen. Da es in Duisburg seit 1965 mindestens 60 Todesfälle bei den intelligenten Meeressäugern gab, sind Nachzuchten aus Sicht des Tierschutzes unverantwortlich.

Der Experte zum Thema

„Die Zooverantwortlichen sprechen von einer kritischen Lebensphase und suggerieren, dass ein Überleben des Tieres in den ersten Wochen ein Glücksfall sei. Das trifft lediglich auf das Delfinarium Duisburg zu – in der Natur ist ein Überleben der Normalfall“, so Peter Höffken, Fachreferent für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA Deutschland e.V. „Wir trauern mit der Delfinmutter, für die die Gefangenschaft und der Tod ihres Kindes ein Albtraum sein muss.“

Leben in Gefangenschaft

Auch wenn das zweite, an Heiligabend geborene Delfinbaby überleben sollte: Es wird nie kennenlernen, was das Leben eines Delfins in Freiheit ausmacht: In den Ozeanen leben Meeressäuger in großen Sozialverbänden, schwimmen pro Tag bis zu 150 Kilometer weit und tauchen in Tiefen von bis zu 300 Metern. Im Delfinarium hingegen können sie weder mit Artgenossen in den Wellen spielen, noch in der Strömung treiben oder stundenlang gemeinsam jagen.

Was Sie tun können

PETA50Plus ruft alle Bürger und Besucher der Stadt Duisburg dazu auf, sich für tierleidfreie Freizeitmöglichkeiten zu entscheiden. Auch für Enkelkinder ist dies kein Ort, an dem junge Menschen etwas über die faszinierenden Meeressäuger lernen können. In Zoos und Delfinarien lernen Kinder nur eines: Das Menschen sich das Recht heraus nehmen, Tiere einzusperren – ohne Rücksicht auf deren Lebensglück und ihr Bedürfnis nach Freiheit. Bitte unterstützen Sie dies nicht!

 

Weitere Informationen:

PETA.de/DelfinarienDeutschland

PETA.de/Duisburg

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