Für Tierfreunde im besten Alter

Deggendorf – wer hat den Hund verstümmelt, gehäutet und getötet?

Deggendorf – wer hat den Hund verstümmelt, gehäutet und getötet?

Hund in Deggendorf verstümmelt, gehäutet und getötet – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

Deggendorf – wer hat den Hund verstümmelt, gehäutet und getötet? Am Montag fanden Spaziergänger am Donauufer bei Neßlbach einen toten Hund, dem das Fell abgezogen und die Ohren sowie die Genitalien abgeschnitten worden waren. Bei dem getöteten Tier handelt es sich wahrscheinlich um einen etwa sechs Monate alten, männlichen Windhund. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen und sucht nach Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können.

Medienberichten zufolge sind bereits Meldungen bei der Polizei eingegangen, doch der Täter wurde noch nicht ermittelt. Um die Suche nach dem Tierquäler zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. daher jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Überführung des Täters führen.

Möglicherweise waren mehrere Personen an der Tat beteiligt. Zeugen, die Informationen zu diesem Fall beisteuern können, wenden sich bitte – auch anonym – telefonisch unter 01520 – 73 733 41 oder per Email an PETA, an die Tierrettung Straubing oder direkt an die Polizeiinspektion Deggendorf unter der Telefonnummer 0991 38 96 0.

Hinweis in eigener Sache: Der Hund auf dem gezeigten Bild ist NICHT der getötete Hund. Dieses Motiv steht exemplarisch für alle Hunde. Keinem Tier darf so etwas angetan werden!

Die Expertin zum Thema
„Bitte helfen Sie mit, diese grausame Tat aufzuklären“, appelliert Judith Pein im Namen von PETA Deutschland e.V. „Tiere müssen vor derartigen Übergriffen geschützt werden. Wer Tiere so kaltblütig ‚entsorgen‘ kann, schreckt möglicherweise auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“

Diese Täter können auch eine Gefahr für Menschen sein!
Fälle von Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Weitere Informationen
PETA.de/Tierquälerei

PETA.de/ZeugeVonGrausamkeit

PETA.de/Heimtierschutzgesetz

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