Für Tierfreunde im besten Alter

Barbara Rütting: Engagement für Mensch, Natur und Umwelt

Barbara Rütting: Engagement für Mensch, Natur und Umwelt

„Vegan – das Wohl von Mensch, Tier und Umwelt ist untrennbar“

Aus Überzeugung vegan leben: Ihre Augen strahlen, gemeinsam mit ihrer Hündin Lola lächelt Barbara Rütting um die Wette. Sie sprüht vor Lebensfreude – und das verdeutlicht, wofür die berühmte Schauspielerin und Bestsellerautorin aus Überzeugung steht: den Schutz von Mensch, Tier und Umwelt. Die 89-jährige Barbara Rütting engagiert sich seit Jahrzehnten erfolgreich und unermüdlich für diese Themen. Aktuell hat sie sich wieder in die Politik gewagt. Mit der V-Partei tritt sie zur Bundestagswahl an, um für Menschen und Tiere endlich etwas verbessern zu können. Die V-Partei hat sich neu gegründet, aus Überzeugung, für ein tier- und damit auch menschen- und umweltfreundliches Leben.

Barbara Rütting über ihr Engagement

„Ich wünsche mir, dass die Menschen ihren Konsum überdenken: Wie viel an Leben darf ich mir nehmen?“, so Barbara Rütting über ihr Engagement. „Schauen Sie einem Tier bewusst in die Augen und erinnern Sie sich daran, wenn Sie ein abgepacktes Stück Fleisch braten wollen. Möchten Sie mitverantwortlich für das millionenfache Tierleid sein?“

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Über Barbara Rütting

Barbara Rütting wurde 1927 in Berlin geboren und wuchs als ältestes von fünf Kindern einer Lehrerfamilie im Dorf Wietstock an der Nuthe auf. 1952 gab sie Fotos im Filmstudio Berlin Tempelhof ab und erhielt sofort die weibliche Hauptrolle in dem Film Postlagernd Turteltaube. Von da an war Rütting eines der bekanntesten und schönsten Gesichter Deutschlands und spielte zahlreiche berühmte TV-Rollen und Bühnenstücke. Darüber hinaus schrieb sie mehr als 20 Sachbücher und einen Roman, die allesamt Bestseller wurden. Ihr Engagement für Tier und Naturschutz ist einmalig und vorbildhaft.

Gut zu wissen!
Jedes Jahr leiden und sterben alleine in Deutschland 800 Millionen Landlebewesen und Milliarden Meeresbewohner. Ohne Betäubung brennen Arbeiter Kälbern die Hornansätze aus, kürzen Küken die Schnäbel, schneiden Ferkeln die Ringelschwänze ab und kastrieren männliche Tiere. Fehlbetäubungen bei der Schlachtung sind an der Tagesordnung. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. PETA Deutschland e.V. ist die größte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland.

 

Barbara Rütting hat sich mit PETA50Plus zu einem persönlichen Gespräch getroffen.

Im Interview über soziales Engagement und die Verantwortung des Einzelnen

Warum engagieren Sie sich für eine tierfreundliche Lebensweise?

Scheuen Sie sich nicht vor Aktionen, die schockieren, provozieren, die Menschen aufrütteln und Ärgernis erregen? Nur wenn die Menschen provoziert und schockiert werden, wie PETA das tut, besteht die Hoffnung, dass sie endlich aus ihrer Lethargie – nach dem Motto „Da kann man nichts machen, das war schon immer so“ etc. – aufwachen.

Was wünschen Sie sich am meisten für die Tiere? Was muss sich dringendst in unserer Gesellschaft verändern?

Das 2003 angeblich verschärfte Tierschutzgesetz liest sich auf dem Papier ganz gut, es gibt aber zu viele Ausnahmen. So wird als vernünftiger Grund für das weiterhin erlaubte qualvolle Schreddern der männlichen Küken Rentabilität angeführt! Tiere sind Freude und Schmerz empfindende Lebewesen, sie fühlen wie du und ich, das muss endlich in die Köpfe hinein. Also dürfen wir sie nicht ausbeuten, schlachten und essen. Fazit: Vegetarism is the way! Besser noch: die vegane Kostform!

© Manuela Liebler

© Manuela Liebler

Sie sind ein Vorbild für viele Menschen. Welche drei Schritte empfehlen Sie, um ein tierfreundliches Leben zu beginnen?

Den Konsum insgesamt zu überdenken. Wie viel an Leben darf ich mir nehmen? Regional und saisonal einkaufen, tierliche Produkte immer mehr reduzieren und schließlich ganz vom Speiseplan streichen. Sich vorstellen, dass das abgepackte Stück Fleisch, das man braten will, einmal ein Lebewesen war. Einem Tier in die Augen schauen.

 Sie sind mutig und nennen die Dinge beim Namen. Was ist derzeit für Sie das größte „Aufregerthema“ im Bezug auf Tiere, Natur und Umwelt?

Dass jeder Vorschlag für eine bessere Haltung der sogenannten Nutztiere, der in die richtige Richtung geht, gleich wieder aufgeweicht wird – siehe das Schreddern der männlichen Küken, das Abhacken der Schnäbel, das Schächten, die katastrophalen Zustände in den Schlachthäusern, die angeblich zum Wohle des Menschen immer mehr zunehmenden Tierversuche etc.

Welchen persönlichen Gedanken können Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben?

In kleinen Schritten vorangehen, sich Rückschläge verzeihen, andere nicht als Mörder abstempeln, wenn sie noch einen Krümel Käse auf der Pizza oder einen Löffel Sahne in der Soße haben oder Lederschuhe tragen. Und sanft vorgehen: Nicht jede/-r ist schon so weit, wie man selbst (zu sein glaubt)!

Wir danken für das Gespräch!

Mehr Informationen

PETA50plus.de/Themen/Gesundheit
Veganstart.de

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