Für Tierfreunde im besten Alter

Appell von PETA: Delfinjagd in Taiji stoppen

Die Delfinjagd im japanischen Taiji muss verboten werden. PETA wendet sich an die deutsch-japanischen Botschafter.

Delfine werden in Taiji gejagd und getötet. Foto: (c) Sea Shepard

Delfine werden in Taiji gejagd und getötet. Foto: (c) Sea Shepard

Seit Dienstag dieser Woche findet in Japan erneut eine Jagd auf Delfine statt. Bisher wurden 500 der intelligenten Meeressäuger in der Bucht von Taiji getötet; laut Medienangaben wurden circa 50 der Tiere an Delfinarien in der ganzen Welt verkauft. Darunter auch ein Albino-Kalb, dessen Mutter nach der ergebnislosen Suche nach ihrem Kind Selbstmord begangen haben soll. Alle anderen Tiere wurden mit Speeren, Messern und Haken getötet. Das Wasser der Bucht ist blutrot gefärbt, die Welt blickt entsetzt an den Ort des Geschehens – doch das Massaker geht weiter. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. wandte sich nun mit einem schriftlichen Appell an den japanischen Botschafter in Berlin – Herrn Takeshi Nakane – und an den stellvertretenden deutschen Botschafter in Tokio – Herrn Stefan Herzberg – und forderte die einflussreichen Persönlichkeiten auf, sich in aller Deutlichkeit gegen das Delfinmassaker in Taiji auszusprechen.

Die weltweite Delfinarienindustrie mit Meereszoos, Vergnügungsparks und Delfinarien trägt Schuld am Leiden der Meeressäuger. In Taiji suchen sich Delfintrainer aus den zusammengetriebenen Meeresbewohnern die schönsten Tiere aus und bezahlen über 100.000$ pro Delfin – alle anderen Tiere werden getötet.

Offiziell begann die Jagdsaison schon im September und wird bis März dauern. In diesem Zeitraum werden unzählige Delfingruppen voneinander getrennt. In Freiheit schwimmen Delfine täglich um die 100 km und tauchen über 300 m tief. Sie leben in großen Sozialverbänden, zu denen oftmals auch Familienmitglieder gehören. Kein Delfinarium der Welt kann diese Bedingungen erfüllen.

Mit dem oscargekrönten Dokumentarfilm “Die Bucht” haben Ric O’Barry und der amerikanische Unterwasserfotograf Louie Psihoyos der Weltöffentlichkeit das bis dahin geheime Unrecht an Delfinen mit Hilfe versteckter Kameras und Unterwasser-Mikrofonen gezeigt.

Erst wenn alle Zoos, Vergnügungsparks und Delfinarien auf der Welt geschlossen sind, wird das Leiden der Delphine beendet sein. PETA bitte die Menschen, keinen dieser Orte zu besuchen. Darüber hinaus kämpft die Tierrechtsorganisation für ein Verbot von Zoos und Delfinarien jeglicher Art.

Weitere Informationen finden Sie hier:

PETA.de/DieBucht

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