Für Tierfreunde im besten Alter

Achtung: Wildwechsel! Hilfreiche Tipps gegen Wildunfälle

Achtung: Wildwechsel! Hilfreiche Tipps gegen Wildunfälle

PETA50Plus gibt hilfreiche Tipps, mit denen sich Wildunfälle vermeiden lassen

Die Opferzahl ist beachtlich: Laut ADAC ereignen sich jährlich circa 210.000 Wildunfälle auf Deutschlands Straßen. Die Dunkelziffer ist allerdings mindestens dreimal so hoch, da Kollisionen mit Füchsen, Hasen oder anderen Tieren in dieser Statistik nicht erfasst werden.

Rund 3.000 Verkehrsteilnehmer werden bei Unfällen mit Tieren verletzt. Insbesondere im Herbst steigt die Gefahr von Wildunfällen rasant: Dämmerung, regennasse Fahrbahn und fallendes Laub erschweren die Sicht, und so kommt es in der dunklen Jahreszeit besonders auf ländlichen Straßen leider immer wieder zu tödlichen Zusammenstößen.

Strassenverkehr ist gefährlich für Tiere der Wildnis. Foto: (c) frei

Strassenverkehr ist gefährlich für Tiere der Wildnis. Foto: (c) frei

Besondere Vorsicht ist geboten

PETA50Plus hat hilfreiche Tipps, die Autofahrer dabei unterstützen, Familie, Freunde und Co. sicher durch den Herbst und nahenden Winter zu befördern:

  • Alle Mitfahrer sollten angeschnallt sein, bevor die Fahrt angetreten wird. Bremsen, Fahrtlichter und Reifen sollten zu jeder Zeit in einem guten Zustand sein. Auch die Funktionalität der Bremslichter ist zu überprüfen.

 

  • Insbesondere Übergangsbereiche zwischen Wald- und Feldzonen und neue Straßen, die durch Waldgebiete führen, stellen eine erhöhte Gefahrenquelle dar. Warnschilder, die auf einen erhöhten Wildwechsel hinweisen, sollten ernst genommen werden: Erhöhte Achtsamkeit ist empfohlen, Geschwindigkeit reduzieren und jederzeit bremsbereit sein.

 

  • Vorsicht beim Entdecken eines Wildtieres auf der Fahrbahn: Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich weitere Tiere in der Nähe befinden. Nun heißt es bremsen, abblenden und gegebenenfalls hupen. Fernlicht irritiert Tiere und lässt sie in eine körperliche Starre verfallen, die sie am Flüchten hindert.

 

  • Sollte ein Unfall unvermeidbar sein, ist kräftiges und beständiges Abbremsen genauso wichtig, wie das Einhalten der eigenen Fahrspur. Ausweichmanöver sind gefährlich – sie haben häufig verheerende Folgen, auch für andere Verkehrsteilnehmer.

 

  • Wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Wildunfall kommt, gilt: Ruhe bewahren. Autofahrer müssen umgehend die Warnblinkanlage einschalten, um andere Verkehrsteilnehmer zu informieren. Anschließend ist die Unfallstelle mit einem Warndreieck abzusichern und eine Warnweste anzuziehen.

 

  • Beobachtet oder verursacht ein Autofahrer einen Wildunfall, sollte er unbedingt an sicherer Stelle anhalten, auch wenn das angefahrene Tier flüchtet. Die Fluchtrichtung ist zu notieren und die Polizei zu verständigen. Denn das Tier könnte schwer verletzt sein und qualvoll sterben.

 

  • Falls Autofahrer ein verletztes Tier finden, sollten sie sich dem Tier nicht nähern, es nicht mit der Taschenlampe anleuchten oder es berühren – es handelt sich dabei um ein Wildtier, das nicht an Menschen gewöhnt ist und leicht in Panik versetzt wird. Der Unfallort ist abzusichern, dann kann auf Hilfe gewartet werden.

 

Ganz vermeiden lassen sich Kollisionen durch die Vorsicht der Autofahrer nicht. Städte und Gemeinden sind dazu aufgerufen, weiterhin in Vorbeugungsmaßnahmen von Wildunfällen zu investieren. Dazu zählen unter anderem die Installation von Wild- und Duftzäunen und das Anbringen von Reflektoren und LED-Warnschildern. Mit diesen Maßnahmen könnte die Zahl der Wildunfälle um bis zu 60 Prozent reduziert werden.

Mehr Informationen

PETA50plus.de/verletztes-tier-am-strassenrand-was-ist-zu-tun

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