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9 gute Gründe keinen Thunfisch zu essen

9 gute Gründe keinen Thunfisch zu essen

Ist Fisch wirklich gesund? Oder sollte man doch besser auf köstliche und pflanzliche Produkte umsteigen? PETA50Plus informiert.

9 gute Gründe keinen Thunfisch zu essen: Die Themengebiete Tierrechte und Ernährung liegen sehr nah beieinander. Gerade bei Fisch wird häufig vermittelt, dass er wichtige Fettsäuren enthält, die der menschliche Körper brauche. Doch so stimmt das nicht. Die Redaktion von PETA50Plus hat sich mit dem Thema Thunfisch beschäftigt.

Lesen Sie, warum man Thunfisch lieber im Meer leben lassen soll, anstatt ihn zu essen.

9 gute Gründe, keinen Thunfisch zu essen

1. Gehirnschädigungen

In Thunfischfleisch reichert sich toxisches Quecksilber an. Dieses stammt aus der industriellen Verschmutzung der Meere. Zu den Nebenwirkungen einer Quecksilbervergiftung zählen kognitive Beeinträchtigungen und Koordinationsschwierigkeiten.

Ein Junge aus Kalifornien, Star einer Titelstory im Wall Street Journal, wurde vom Star-Athleten und Student mit Auszeichnung zu einem Jungen, der sich nicht mehr konzentrieren, geschweige denn einen Football fangen konnte, weil er regelmäßig Thunfisch aus der Dose gegessen hatte. Selbst wenn er nur eine halbe Dose Albacore-Thunfisch pro Woche gegessen hätte, hätte er damit immer noch 60 Prozent mehr Quecksilber aufgenommen als von der US-Regierung als „ungefährlich“ angesehen wird.

Fische - im Meer faszinierend schön. Foto: (c) PETA

Fische – im Meer faszinierend schön. Foto: (c) PETA

2. Thunfische sind erstaunliche Tiere

Die größten Thunfische sind Blauflossen-Thunfische, die eine Körperlänge von 4,5 Metern und ein Gewicht von mehr als 800 Kilogramm erreichen können. Selbst „kleine“ Thunfischarten wie der Gelbflossen- und Albacore-Thunfisch können eine Körperlänge von knapp einem Meter und ein Gewicht von mehreren Hundert Kilogramm erreichen. Thunfische sind sehr bewegungsfreudig-sie können mehr als 160 Kilometer pro Tag zurücklegen-mit einer Spitzengeschwindigkeit von 65 Stundenkilometern.

3. Herzinfarkt für Fisch und Mensch

Fisch zu essen, ist auch für Ihr Herz gar nicht gut! In Thunfischen, die in der Nahrungskette weit oben stehen, reichern sich Schwermetalle an, die sie durch den Verzehr kleinerer Fische aufnehmen. Aus diesem Grund enthält Thunfisch große Mengen an Schwermetallen, die den Herzmuskel angreifen können.

Laut einer aktuellen Studie, die im Journal der American Heart Association (Amerikanische Vereinigung für Herzerkrankungen) veröffentlicht wurde, steigt das Risiko einer Herzerkrankung bei Männern mit hohem Quecksilberspiegel um 60 Prozent und das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, ist sogar um 70 Prozent höher.

Tun Sie Ihrem Herzen daher einen Gefallen – legen Sie die Fischgabel beiseite und wählen Sie eine gesündere Quelle für Omega-3 Fettsäuren, wie z.B. Walnüsse und Leinsamen.

4. Würden Sie Ihren Hund essen?

Und wie steht’s mit einem Fisch, der so klug ist wie ein Hund? Dr. Theresa Burt de Perera, eine Wissenschaftlerin der Oxford University, veröffentlichte kürzlich eine Studie, die zeigt, dass Fische schneller lernen als Hunde. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts zeigten, dass das Gedächtnis von Fischen, so wie ihre kognitiven Fähigkeiten denen von ‚höheren‘ Wirbeltieren, einschließlich nicht-menschlichen Primaten, entsprechen oder diese sogar noch übertreffen.

5. Grausame Fangmethoden

Thunfische werden erbarmungslos gejagt. Große Schwärme werden in einem Netz umfangen. Manche Fische ersticken bereits aufgrund des Gewichts all der anderen Fische oder werden in der Masse zerquetscht. Große Thunfische werden mit Langleinen gefischt. Diese sind bis zu 100 Kilometer lang und haben bis zu 30.000 Haken. Diese Netze bleiben tagelang im Meer.

6. Grausamer Tod

„Fischmörder“ werfen kleinere Thunfische auf Eis, wo sie langsam erfrieren oder zerquetscht werden, wenn Tausende ihrer Schwarmgefährten auf sie gestapelt werden. Thunfische, die an Langleinen gefangen werden, werden geschlagen, bis sie bewusstlos sind, dann wirft man sie in die Gefrierbox-natürlich nur, wenn sie nicht schon bei dem Versuch, sich zu befreien, verblutet sind!.

7. Fisch aus der Intensivtierhaltung

Da Fisch-Trawler die Meere inzwischen beinahe leer gefischt haben, wird Fisch nun auch in der „Massenfischzucht“ produziert. Kleine Thunfische werden gefangen und in von Netzen umspannte Pferche gesperrt. Man mästet sie mit konzentriertem Fischfleisch und tötet sie wenn sie groß genug sind – sofern sie nicht zuvor bereits an Parasiten und Krankheiten gestorben sind, unter denen sie unter den extrem beengten Bedingungen leiden.

8. Sashimi und Sushi machen krank

Halten Sie sich vom Sushi Buffet fern, wenn Sie nicht die nächste Tage auf dem stillen Örtchen verbringen möchten. Der Verzehr von Meerestieren ist die Ursache Nummer Eins für Lebensmittelvergiftungen. Nach Angaben der Amerikanischen Seuchenschutzbehörde gibt es jährlich weltweit etwa 75 Millionen Fälle an lebensmittelverursachten Erkrankungen, darunter Hunderttausende von Fällen, die eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus bedingen, und Tausende von Todesfällen.

9. Delphinsterben durch Thunfischfang

Thunfischfang ist ungefähr so „Delphin-freundlich“ wie eine Schiffsschraube. Selbst wenn Delphine nicht „versehentlich“ in Thunfischnetzen gefangen werden, werden sie doch vorsätzlich von japanischen Thunfischanglern getötet, weil Thunfisch zu ihrer Beute zählt. Ganze Schwärme an Walen und Delphinen werden zusammengetrieben und in flache Gewässer gelotst, wo alle, außer den jüngsten (die gefangen und an Aquarien verkauft werden), mit Messern und Macheten abgeschlachtet werden.

Hier können Sie mehr über Fische lesen und lernen

PETA.de/themen/Fische

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