Für Tierfreunde im besten Alter

Das Sterben der kanadischen Robben: Ein Massaker, das jeglicher Grundlage entbehrt.

Jahr für Jahr genehmigt die kanadische Regierung das Töten von Robbenbabys. Hunderttausenden dieser sanftmütigen Tiere wird für ihren Pelz der Schädel eingeschlagen oder sie werden erschossen. Oft müssen ihre hilflosen Mütter das Leid mit ansehen. Diese Babys haben wahrscheinlich noch nie feste Nahrung zu sich genommen, konnten noch nicht einmal schwimmen lernen, bevor sie für ein Luxusprodukt getötet werden, das niemand heutzutage braucht. Die Welt ist über die Bilder blutiger Eisschollen schockiert.

Robbenjagd ist ein Massaker an den Tieren. Foto: (c) Sea-Shepard-Conservation-Society

Robbenjagd ist ein Massaker an den Tieren. Foto: (c) Sea-Shepard-Conservation-Society

Dieser Missbrauch muss aufhören. Jedes Jahr reagiert die kanadische Regierung mit fadenscheinigen Ausreden auf die Empörung über die Robbenjagd.

Die beiden Hauptargumente der Regierung und ihre Widerlegung:

Die Robben fressen zu viel Kabeljau: Das ist FALSCH!

Die Robben sind nicht für die schwindenden Kabeljaupopulationen verantwortlich – durch die Überfischung des Menschen steht der Kabeljau mittlerweile auf der  Roten Liste gefährdeter Arten Trotzdem werden weltweit jedes Jahr noch eine Millionen Tonnen Kabeljau gefangen. Biologen berichten, dass Kabeljau lediglich einen winzigen Teil in der Ernährung einer Robbe ausmacht.
Die Robbenjagd sichert den Ureinwohnern des Landes den Lebensunterhalt: Das ist FALSCH!

Dieses Argument ist schlichtweg unwahr. Die Realität zeigt auf, dass das Robbenschlachten lediglich einer Handvoll großer Fischereiunternehmen zusätzliche Profite einbringt. Nur ein zwanzigstel des Einkommens eines Fischers – wenn überhaupt – stammt aus der Robbenjagd.

Mittlerweile haben die EU, USA und Russland ein Einführverbot von Robbenfellen. Das ist ein großer und wichtiger Schritt. Denn dadurch fehlen die Hauptabnehmer für die Pelze.

Doch damit hat das Abschlachten noch immer kein Ende: Auch im Jahr 2012 wurden von der kanadischen Regierung wieder 400.000 Robben zur Jagd freigegeben. Aufgrund der fehlenden Absatzmärkte für die Felle ist diese Zahl nicht verständlich. Die Regionalregierung von Neufundland musste dem Großhändler von Robbenfellen „Carino“ einen Kredit von 3,6 Mio$ gewähren, damit dieser die finanziellen Mittel hatte, um die Felle den Jägern abzukaufen zu können. Derzeit sind ca. 70.000 Robbenpelze in Lagerhäusern in Kanada und haben kaum Weiterverwendung, da sie nur auf dem lokalen Markt einzelne Abnehmer finden.

Betrachtet man die aktuellen Zahlen & Fakten, so kann die Situation der Robben in Kanada nur als sinnfreies Massaker und unglaubliche Verschwendung von Steuergeldern angesehen werden. Kanada versucht die Robbenjagd künstlich am Leben zu halten, zu Lasten der Tiere und Kanadischen Bürger.

Alle Informationen zur Robbenjagd finden Sie hier:

www.peta.de/robbenmassaker

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